K4 – DXers Choice

DXen mit dem K4 – ein ganz besonderes Feeling

Mit seinen Möglichkeiten der TX-Audio-Optimierung ist der K4 zwar auch in „Quaselrunden“ ein gern gehörter Transceiver – richtig viel Freude kommt mit dem Flaggschiff aus dem Hause ELECRAFT aber im DX-Betrieb auf. Der Begriff DX dürfte jedem OM und jeder YL geläufig sein. Aber bei „ATNO“ wird’s dann wohl schon spannender!? Diejenigen unter euch, die sich zu den Jägern und Sammlern unter den Funkamateuren zählen, kennen auch den Begriff. ATNO steht für „All Time New One“, und wer im DX-Cluster einen Spot absetzt mit dem Hinweis „ATNO“ in den Bemerkungen, der kann sich zu den ganz glücklichen DX-Jägern zählen, denn er hat soeben ein QSO geloggt mit einem DXCC-Gebiet, mit dem er bisher noch keinen Funkkontakt hatte.

Die Welt der Funkamateure besteht aus 340 sogenannten DXCCs; einfach gesagt sind das 340 verschiedene „Länder“, aus denen Funkbetrieb gemacht wird. Länder steht in Anführungs- und Schlusszeichen, weil unter den DXCCs auch viele Inseln zu finden sind – auch unbewohnte – die grundsätzlich einem Land angehören, das für sich selber ein eigenes DXCC ist. Der „DXCC“ ist der sogenannte DX Century Club, dem ein Funkamateur beitreten kann, wenn er Funkkontakte mit mindestens 100 solcher DXCC-Gebiete durch entsprechende Empfangsbestätigungen (der Funkamateur nennt das QSL) belegen kann. Für viele Funkamateure ist deshalb diese Jagd auf DXCCs ein ganz besonders attraktives und spannendes Tätigkeitsfeld in ihrem Facettenreichen Hobby, und die Erlangung des „DXCC-Diploms“ ist ein grosses Ereignis 🙂

ATNO #242 ist mein aktueller Stand. Nun, der OM und die YL, der bzw. die auch sehr fleissig in FT8 unterwegs ist, wird bei der Zahl wohl ein wenig ins Schmunzeln kommen und sich fragen, warum ich das hier auf der Seite erwähne. Ihr kennt es alle aus unterschiedlichen Bereichen in eurem Leben: Ein weiterer „Step“ ist für uns dann besonders wertvoll, wenn er uns nicht einfach in den Schoss fällt. Als langjährig aktiver DX-Jäger werden solche Ereignisse zunehmend seltener – ganz besonders, wenn man sich wie ich im Funkbetrieb ausschliesslich auf die konventionellen Übertragungsarten CW (Morsen) und SSB konzentriert und konsequent keinen FT8-Betrieb macht. Viele Jahre war für mich die Jagd auf DXCCs nicht mehr als ein angenehmer Zeitvertreib – Ambitionen hatte da auch nicht wirklich, weil mir ein entsprechendes Setup lang gefehlt hat, mit dem ich wirklich auch mitmischen kann bei der Jagd auf die ganz seltenen; die sogenannten „Most-Wanted DXCCs“. Mit dem Einzug des K4D und der KPA1500 in unseren Shack hat sich das geändert 😁 Der eine oder die andere wird sich jetzt denken „das hat doch nichts mit dem Transceiver zu tun, ob ich ein DX arbeiten kann – sind die Bedingungen gut, geht’s mit jedem, und sind sie schlecht, dann klappt das DX auch mit dem K4 nicht“. Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht oder so pauschal lässt es sich zumindest nicht ausdrücken!

Arbeite ich beispielsweise in SSB, dann entscheidet der „Punch“ meiner Modulation darüber, ob mich die DX-Pedition aus den Dutzenden von Anrufern heraushören kann – die einzigartige CESSB-Funktion unterstützt den K4-User ganz gewaltig dabei…


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Natürlich ist der Titel des Videos etwas provokant gewählt 😉 Gleichzeitig ist das „Lauter“ an Signal, das die CESSB-Funktion bei meinen QSO-Partnern in Australien generiert, äusserst beeindruckend und zaubert halt auch mal eine Verbindung ins Log, wenn die Bedingungen dafür eigentlich auf Rot stehen.

Auch den Freunden der Morsetelegraphie bereitet der K4 eine Menge Spass 😁 Wer normalerweise mit einem FT-DX101 in CW aktiv ist, der kennt das Geklapper der Umschaltrelais für TX/RX, das die Freude am QSK-Betrieb schon mal trüben kann. Beim K4 sind für die Umschaltung zwischen Senden und Empfangen PIN-Dioden zuständig, die ganz lautlos arbeiten und so blitzschnell zwischen RX und TX umschalten, dass ich selbst als schneller Taster zwischen dem Geben der Punkte und der Striche hören kann, ob ich „dopple“ – wir nennen das QSK, und auch die KPA1500 kann das mit 1kW Leistung.

Rufzeichen von DX-Peditions sind meistens richtige Trophäen fürs Logbuch. Entsprechend gross ist der Run auf Calls wie z.B. 3Y0K. Oftmals antworten auf einen CQ-Ruf einer solchen Station grad 100 oder mehr Funkamateure rund um den Globus gleichzeitig. DX-Peditions arbeiten deshalb fast ausnahmslos im sogenannten „SPLIT-Betrieb“. SPLIT funktioniert so, dass die begehrte DX-Station auf einer bestimmten Frequenz sendet, sie aber auf einer anderen Frequenz auf die Anrufe der DX-Jäger hört. Im SSB-Betrieb signalisiert eine solche DX-Pedition das z.B. mit dem Zusatz „UP 5 to 15“ in ihrem CQ-Ruf, was soviel bedeutet, als dass die Station nach ihrem CQ-Ruf im Bereich von 5 – 15kHz oberhalb ihrer eigenen Sendefrequenz auf antwortende Stationen wartet. Bei einer TX-Bandbreite von 3kHz im SSB-Betrieb wird in der Praxis oftmals einfach auf 3 „Kanälen“ gehört – einmal 5kHz oberhalb der Sendefrequenz, einmal 10kHz darüber und einmal 15kHz darüber. Dafür, dass man als Anrufer die richtige Sendefrequenz erwischt, steht die Chance so bei 1:3. Eine etwas grössere Herausforderung stellt der SPLIT-Betrieb in CW dar: Auch hier gilt grundsätzlich dieselbe Praxis – mit dem Unterschied, dass ein CW-Signal nach Faustregel 100Hz breit ist und in einem „UP-Bereich“ von z.B. 10kHz hundert solche CW-Signale nebeneinander Platz finden oder anders ausgedrückt, dass die DX-Pedition 100 „Slots“ zur Verfügung hat, um auf Anrufer zu hören (sehr einfach ausgedrückt!). Auch im Punkt der SPLIT-Funktion hebt sich der K4 ganz klar von seinen Mitbewerbern ab…


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Ich (René, HB9NBG) gehöre zu den ganz glücklichen, der beruflich mit Amateurfunk zu tun hat und auch schon mal ein kurzes QSO während der Arbeit tätigen kann. Viel Zeit dafür bleibt allerdings dafür selten wirklich – aber ich brauch‘ sie zum Loggen eines neuen DXCCs auch nicht: Die SPLIT-Funktion des K4 ist derart intuitiv in ihrer Bedienung, dass sich für mich fast jede DX-Pedition damit innert 5 bis maximal 10 Minuten im Log eintragen lässt 😁

YES – YES – YES 🤩 Bei so manchem neuen DXCC – vor allem bei den „Most Wanted“ – hatte ich wirklich so meine Zweifel, ob ich sie noch ins Log kriegen würde – entweder weil die Bedingungen derart schlecht und die Signale so flüsterleise zu empfangen waren, oder weil das Spektrum im UP-Bereich sich derart voll und beinahe als Weisse Fläche gezeigt hat 😲 Die Wasserfall- und Spektrumsanzeige im K4D von ELECRAFT versteht es halt schon Signale zu visualisieren, wie ich das sonst in der Qualität noch nie bei einem anderen Amateurfunk-Transceiver gesehen habe, und die intuitive Bedienung der für DX-Jäger und Contester zugeschnittenen Funktionen wie SPLIT macht den K4 für ambitionierte KW-Amateure aus meiner ganz persönlichen Sicht halt schon zur 1.Wahl👍 Oftmals klappt’s damit sogar mit der „Barfussleistung“ von 100W erfolgreich in der Jagd auf seltene DXCCs mitzumischen – bei manchen ganz seltenen war ich aber ganz froh das Kilowatt aus der KPA1500 und die MOSLEY MP-33NW zur Hand zu haben 🙂

Erfolgreich auf DX-Jagd – Das Grosse 1 x 1 als kleine Orientierungshilfe

Ich habe oben die „Jagd auf eine DX-Pedition“ angesprochen. Was es damit genau auf sich hat, und worin das Geheimnis des Erfolgs dabei liegt, das erläutern wir euch im Detail in unserem neuen 2-Teiler und greifen auch dafür gerne auf unseren DX-Transceiver Nr.1, den K4D von ELECRAFT zurück 🙂

Im ersten Teil gehen wir auf die Grundlagen der Wellenausbreitung im Kurzwellenbereich ein, wir erläutern euch mögliche Ausbreitungswege und zeigen euch verschiedene Tools, mit denen sich die aktuellen oder bevorstehenden Ausbreitungsbedingungen berechnen lassen:


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Im zweiten Teil gehen wir mit euch „auf die Bänder“. Wir zeigen euch anhand des K4D, wie ein moderner Transceiver in moderne Logbuchprogramme eingebunden wird, und wie sich mit einem einzigen Mausklick auch gleich euer Rotor steuern und sich die Antenne vollautomatisch auf euren QSO-Partner ausrichten lässt. Die erfolgreiche Jagd von zwei DX-Peditions – einmal in CW und einmal in SSB – runden das Video schliesslich ab:


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Auch im Contest-Betrieb bewährt sich der K4

Am letzten Wochenende des April steht mit dem HELVETIA-Contest jeweils DAS Ereignis für Schweizer KW-Amateure auf dem Programm. Im Dauerbetrieb über 24 Stunden (Single-Operatoren dürfen 18 Stunden aktiv sein) steht das Equipment unter höchster Belastung, und jedes technische Problem kostet sofort wertvolle Punkte. Für mich (René, HB9NBG) ist der HELVETIA-Contest jeweils ein ganz spezieller Event. Während ich an den letzten beiden Ausgaben des Wettbewerbs leider nicht teilnehmen konnte, war der HELVETIA-Contest 2022 für mich DIE Gelegenheit den neuen K4D von ELECRAFT auch mal unter extremsten Bedingungen mit “vollbepackten” Bändern, in denen sich Stationen mit gewaltigen Signalen lückenlos aneinandergereiht haben, zu testen – Mein Fazit: Der K4 brilliert mit hervorragender Grosssignalfestigkeit und Trennschärfe. Durch die komfortable Bedienung über den Touchscreen und die Wireless-Maus gingen Band- und Frequenzwechsel blitzschnell von Statten, und durch die übersichtliche Visualisierung in Spektrum und Wasserfall, die ihresgleichen sucht, war das Aufspüren jedes noch so schwachen Signals selbst in den Nachstunden ein Kinderspiel. Das neue “CESSB”, das ich oben bereits erwähnt habe, verleiht dem K4 eine kräftige und durchdringende Modulationsqualität, und durch den integrierten 8-Band-TX-Equalizer lässt sich das Sende-Audio echt DX-tauglich und dabei trotzdem sehr ausgewogen einstellen.

In unserem Video zum HELVETIA-Contest 2022 könnt ihr den neuen K4D im „harten“ Contest-Einsatz live erleben… übrigens: Mein Einsatz hatte mir 2022 mit meinen 807 geloggten QSOs den 1.Platz in der Kategorie Single-Operator High-Power SSB beschert


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Wie beurteilt ein langjähriger Nutzer der K3-Linie den Wechsel auf den neuen K4D?

Als ELECRAFT die Lancierung des K4 vor 5 Jahren angekündigt hatte, wurden auch sehr schnell skeptische Stimmen laut, weil der Amerikanische Hersteller bei der Markteinführung auf pure Direct-Sampling-Technologie gesetzt hatte. „Das kannst Du ja in einer Contest-Umgebung mit vollbepackten Bändern als CW-Operator nicht brauchen – die Trennschärfe wird miserabel sein. Ich bleib‘ bei meinem K3….“; solche und ähnliche Reaktionen haben auch wir aus den Reihen unserer Kunden gehört. Einige OMs, die an sich sehr interessiert waren am Kauf des Gerätes wollten zuerst sogar abwarten, bis die „HD“-Version mit zusätzlicher Mischstufe auf den Markt kommt.

Vor einigen Wochen haben wir u.a. die Anfrage von Walter, HB9AUK erhalten, der seinerseits mit dem Gedanken spielte seine K3-Linie durch einen K4D zu ersetzen. Walter ist ein begeisterter CW-Operator und seit vielen Jahren mit seiner K3-Line auf den Bändern auf der Jagd nach DX-Stationen. Im Oktober war es schliesslich soweit, und Walter hat den Schritt gewagt und seine Kombination aus K3 und P3 durch einen neuen K4D ersetzt – ein paar Wochen später haben wir einen ersten kleinen Erfahrungsbericht von HB9AUK erhalten, der die skeptischen Stimmen überraschen wird, und der unsere eigenen Erfahrungen bestätigt: „…verglichen mit der äusserst bewährten K3/P3-Kombination sind die zwei RX des K4D eine Klasse für sich; als CW-op schätze ich vor allem den exzellenten QSK-Betrieb, die Filter-Optionen, inkl. APF. Ich bin sicher, dass mit dem „Erklimmen der Lernkurve“ noch einige“goodies“ zum Vorschein kommen werden. vy 73 Walter“. Herzlichen Dank, Walter, für Deinen aufklärenden Erfahrungsbericht und weiterhin viel Spass und Erfolg auf den Bändern mit Deinem neuen K4D 🙂

Ausgezeichnete Bewertungen auch in eHAM.net 

Die Sicht eines IC-7851-Nutzers auf den K4 von ELECRAFT

Bei vielen aktiven und erfolgreichen DXern und Contestern geniessen u.a. der neue IC-7610 und das absolute Flaggschiff IC-7851 von ICOM einen ausgezeichneten Ruf. Ganz besonders hoch sind deshalb Praxisvergleiche solcher OMs und YLs zwischen ihren „Favorite-Radios“ mit dem neuen K4  zu gewichten. Viele von euch informieren sich auch gerne über das Portal eHAM.net über die Erfahrungen anderer Funkamateure mit Amateurfunk-Equipment aller Art. Auch wir werfen hin und wieder einen Blick auf das Portal – schliesslich will man ja wissen, wie Geräte, die man verkauft, im Markt ankommen . So bin ich bei meinen Studien vor einiger Zeit u.a. auf den Beitrag von K0MD gestossen; Scott ist seit jeher ein begeisterter ICOM-User und nennt u.a. den IC-7610 und das Flaggschiff IC-7851 sein Eigen. Der OM hat eine sehr detaillierte Bewertung des K4 mit seinen eigenen Erfahrungen im Vergleich mit verschiedenen ICOM-Transceivern auf eHAM-net gepostet, das unsere persönlichen Eindrücke des neuen ELECRAFT-Transceivers und diejenigen unserer Kunden voll und ganz bestätigt – hier sein Fazit:

„The rig will continue to be refined by the team at Elecraft but it is now a competitive, class-leading HF transceiver for the modern contest or Dx station. I am extremely pleased and happy with the K4D as it is a worthy competitor to Icom’s flagship, the 7851 and offers more features than the 7610. It is a top tier contest radio and is not just a worthy successor to the K3S but a stronger unit with more features and flexibility.“

Scott hat einige Punkte seines Tests hervorgehoben, die wir euch nicht enthalten möchten:

  1. I like the CW sound better and there is less contest fatigue with the K4D.
  2. The EQ on receive and transmit are nice features which make SSB reception better and allows one to tailor their SSB transmitted audio for maximum clarity or richness of audio. They are easy to set up and use, or to change as band conditions necessitate. I like the 8 band EQ option as it allows more tailoring of the transmitted audio. I also find it more helpful on receive than the lesser degree of EQ enhancement Icom offers.
  3. Multiple USB and IO ports – the Elecraft rig has multiple USB ports that allow one to connect a mouse, keyboard and other peripherals to the radio easily and quickly. There are also outputs which will provide band data allowing an automatic antenna switch or an amplifier to be brought to the correct frequency.
  4. Audio and Microphone jacks on the front and back panel. The location of rear and front jacks allows one to put the connections for these devices in a spot that is optimally ergonomically and minimizes front panel clutter.
  5. The bandscope offers richer details and is better at spotting close-in signals as well as weak signals.
  6. You can use the HDMI output to put one of the receiver’s bandscopes on the external monitor while keeping the other receiver’s bandscope on the rig’s LCD screen.
  7. The manual is available on the LCD screen. You can access it directly from the screen.
  8. The setting of antenna 1 or 2 or the receive antennas can be assigned to any or both receivers. They require several more button pushes than the Icom rigs do. The ability to hold down the antenna switch to pop in the receive antenna option on the Icom radios is nice and quick.
  9. Ergonomics are a big factor for contesters. The 7851 has superb ergonomics while the 7610 has more menu driven features. The K4D has superb and superior ergonomics. It is easier to use and adjust things than I find with the 7610 and it is on pare with the 7851.

Den detaillierten Erfahrungsbericht von Scott, K0MD mit seinem neuen K4 findet ihr neben weiteren Reviews auf eHAM.net.

Wusstet ihr übrigens, dass ELECRAFT in Kalifornien den OMs und YLs in Europa empfiehlt ELECRAFT-Equipment bei uns als Offiziellem Distributor zu kaufen? Der Hersteller hebt die wichtigsten Pluspunkte für euch in einer entsprechenden Infobox hervor:

Bitte beachtet dazu auch unsere Informationen unter Reparaturservice