Mit dem Essen kommt der Appetit

Als lizenzierte Funkamateure haben wir ein einzigartiges Privileg: Wir dürfen die Drahtlose Übertragung in einer Vielfalt von Ausprägungen erleben, wie sie nur uns offen steht. Mich (René, HB9NBG) hat das „HF-Virus“ bereits mit 12 Jahren voll und ganz in seinen Bann gezogen, als mein Schulkamerad Fabian erstmals sein ISAM-6 mit in die Schule gebracht hatte und ich damit zum ersten Mal im Leben ein „CQ“ in den Äther schicken durfte. Die Faszination, die mich dabei sofort gepackt hatte, ist unbeschreiblich. Seit ich mit 16 Jahren schliesslich die HB9-Prüfung abgelegt hatte, habe ich Funkbetrieb in verschiedenen Modi auf unterschiedlichen Frequenzbändern gemacht und viel Eindrückliches erlebt dabei.

Satellitentaugliche Antennenanlage von HB9HIN für 2m/70cm/23cm

Die meisten von euch sind ebenfalls lizenzierte Funkamateure. Wenn Carine und ich mit euch kommunizieren, dann geht es dabei vielfach um Fragen rund um die Amateurfunktechnik und um spezielle Betriebsarten in unserem Hobby. Während Carine eure konkreten Bestellungen sehr speditiv per Mail bearbeitet, stehe ich euch für technische- oder betriebstechnische Auskünfte sehr gerne auch „on-Air“ zur Verfügung. Gerade für Newcomer ist es oftmals ein erstes kleines Erfolgserlebnis ihr erstes QSO mit Carine oder mir in C4FM und Wires-X über unseren Repeater HB9CR oder auf KW machen zu können. Warum den zum Telefon greifen, wenn vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten über Amateurfunk zur Verfügung stehen? Kürzlich hat sich Hans-Peter, HB9HIN bei uns gemeldet mit einem Anliegen zu seiner QO-100-Anlage. Wie Carine und ich ist auch Hans-Peter in der glücklichen Lage neben umfangreichen Einrichtungen für die Kommunikation über die Kurzwellen-Bänder auch eine „High-Performance“-VHF/UHF-Anlage sein Eigen nennen zu dürfen. Wir verabreden uns also für Samstagmorgen um 9.30 Uhr auf 144.300 MHz in SSB – man nennt in Amateurfunkkreisen eine solche Verabredung „Sked“. Hans-Peter ist in Spiegel bei Bern zu Hause und wir hier bekanntlich unmittelbar am Nordhang des Jura. Hmmmm…. 2m über die Distanz von etwa 60km und über ein solches Hindernis wie den Jura hinweg? Ja, das geht ganz ausgezeichnet und – weil (leider) heute nur noch sehr wenige Funkamateure das SSB-Segment des 2m-Bandes nutzen – absolut störungsfrei und völlig entspannt auch für ein etwas ausgedehnteres QSO 🙂 In dem QSO kam natürlich Hans-Peters Anliegen zum QO-100 zur Sprache – daneben gab’s aber sehr viel anderes Spannendes, über das wir gesprochen haben. Habt ihr gewusst, dass bis übers Millenium noch zwischen „UKW-Amateuren“ und „KW-Amateuren“ unterschieden wurde? Auf den KW-Bändern auf Sendung gehen durfte damals nur, wer auch die separate Morseprüfung bei der damaligen PTT bestanden hatte. Inzwischen habe auch ich als damaliger „UKW-Amateur“ mir das Morsen beigebracht und kann mir ganz ehrlich nicht erklären, warum ich so lange damit gewartet hatte 😉 Allerdings hätte ich wohl nie erfahren, welch spannende Möglichkeiten dem Funkamateur auch auf den Bändern über 144MHz zur Verfügung stehen. Eine davon, die im QSO von mir mit Hans-Peter auch zur Sprache gekommen ist, ist der Satellitenfunk. Nachdem ich mir Anfang der 1990er-Jahre eine dreh- und neigbare VHF/UHF-Antennenanlage aufgebaut habe, mit der ich in der Zeit grossartige QSOs rund um den Globus über den „HEO-Satelliten“ AO-13 fahren konnte, ist die Satellitengeschichte in den vergangenen Jahren leider etwas eingeschlafen bei mir. Das QSO mit Hans-Peter war der zündende Funke, um die Antennenanlage, die noch heute, 30 Jahre später betriebsbereit neben unserem Haus steht, wieder einmal für Satellitenbetrieb zu nutzen. HEO-Satelliten wie der AO-13 gibt’s leider schon Jahrzehnte nicht mehr – dafür aber Dutzende von LEOs. Einer davon ist der RS-44, der einen invertierenden Lineartransponder mit an Board hat und in einer nicht ganz so tiefen Umlaufbahn um die Erde kreist… Warum nicht einmal so etwas ausprobieren? Es ist der 2.Advent. Draussen regnet’s aus Kübeln, und Carine sitzt noch gemütlich vor dem Feuerchen im Wohnzimmer. Da erinnere ich mich an Hans-Peters Begeisterung für den Satellitenbetrieb und es kommt mir die Idee, ich könnte mal wieder versuchen Funkbetrieb über einen „LEO-Satelliten“ zu machen. Ein Blick in die Satelliten-Bahnberechnung verrät mir, dass um 13:32 UTC der Amateurfunksatellit RS-44 (Radio Sputnik 44) bei mir über dem Horizont auftauchen wird. Also Azimut und Elevation der 2m/70cm-Richt-Antennen auf den Satelliten justiert und mal versucht…. Ist echt stressig, alles manuell zu bedienen – Dopplershift korrigieren, Azimut und Elevation nachführen… – aber schlussendlich landen 3 Funkverbindungen mit England, Bulgarien und einer Deutschen Amateurfunk-Satellitenstation im Log 🙂  Die geübten SAT-OPs unter euch mögen mir mein chaotisches Operating verzeihen! PS: Natürlich wird im Vollduplex-Satellitenbetrieb normalerweise mit Kopfhörer gearbeitet, um Rückkopplungen im RX/TX-Audio zu vermeiden – ich hab‘ den Lautsprecher hier nur laufen gelassen, damit ihr mithören konntet…


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Wir Funkamateure haben derart viele Möglichkeiten uns in unserem Hobby zu betätigen. Nutzt sie! Schaltet eure Transceiver wieder einmal ein und dreht mal am VFO-Knopf – ich garantiere euch: Der Appetit kommt mit dem Essen 😉

USKA Weihnachtscontest am 6.12. und am 13.12.

Amateurfunk ist ein äusserst facettenreiches Hobby und bietet für jeden etwas. Neben dem Technischen Aspekt darf natürlich in unserem Hobby auch der Spass nicht zu kurz kommen und das „Funken“ an sich. Eine gute Gelegenheit die Funkpraxis auf den Bändern ganz besonders aktiv zu erleben bieten die vielen Funkwettbewerbe, die sogenannten „Contests“. Während der alljährliche HELVETIA-Contest mit seiner Contestdauer von 24 Stunden dem Operator ganz besonders viel Ausdauer abverlangt, ist der Weihnachtscontest mit seiner Dauer von 3 Stunden eine gute Gelegenheit mit etwas weniger Aufwand Contestluft zu schnuppern . Wie im HELVETIA-Contest zählt jeder gearbeitete Kanton auch am Weihnachtscontest als „Multi“ – gearbeitet werden aber an diesem Contest ausschliesslich Schweizer Stationen und nur auf 40m und auf 80m. Detaillierte Informationen zu allen USKA-Wettbewerben findet ihr im Contest-Reglement der USKA.

Als begeisterte Nutzer der Logbuch-Software HAM OFFICE nutzen Carine und ich gerne auch im Contest-Betrieb den Komfort der sehr einfach aufgebauten Contest-Tools, die in der Logbuchsoftware integriert sind – auch der USKA-Weihnachtscontest ist im HAM OFFICE integriert.  Diejenigen, die HAM OFFICE benutzen, können einfach ein Software-Update durchführen und das neue Contest-Tool sofort nutzen – allen anderen kann ich persönlich HAM OFFICE als äusserst praxisorientierte Logbuch-Software mit vielfältigen Steuermöglichkeiten u.v.m. wärmstens empfehlen – Carine und ich nutzen übrigens auch das HELVETIA-Contest Tool von HAM OFFICE seit Jahren und sind damit immer relativ erfolgreich unterwegs

Der Weihnachts-Contest findet wie folgt statt:

Samstag, 6.Dezember:
– 8.00 HBT – 10.59 HBT in SSB
– 11.00 HBT – 11.59 HBT in Digimodes

Samstag, 13.Dezember:
– 8.00 HBT – 10.59 HBT in CW
– 11.00 HBT – 11.59 HBT in Digimodes

Ich selber habe im vergangenen Jahr am SSB-Auftakt teilgenommen….


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Am CW-Contest am zweiten Samstag konntet ihr im vergangenen Jahr Carine unter ihrem Call HB9FZC auf den Bändern antreffen – gearbeitet haben wir beide mit dem K4D von ELECRAFT und der KPA1500, und als Antenne dient uns auf 80m und 40m jeweils unsere 31.5m lange G5RV von HARI


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Hpe cu in the contest!

vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

Draussenfunken im Winter

Ja, tatsächlich; da ist er doch noch, der Winter, und was man sich noch vor 2 Wochen, als der SOTA-Funker  selbst 8-Punkte-Gipfel auf über 2’000m noch in kurzen Hosen aktivieren konnte, kaum vorstellen konnte, ist jetzt relativ früh eingetreten: Sogar die Hügellandschaft auf rund 1’000m.ü.M. ist plötzlich tief verschneit. Hmmmm…. verlegen wir deswegen nun unsere Funkaktivitäten für die kommenden Monate in den Shack? Ja, knietiefer Pulverschnee stellt besonders an den portablen KW-Betrieb doch etwas andere Anforderungen als SOTA-Betrieb im Hochsommer. Unglaublich viel Spass machen aber tatsächlich auch Winter-Aktivitäten 🙂 Wusstet ihr, dass es Handfunkgeräte für KW gibt?

„CQ SOTA de HB9NBG/P….“ auf 20m in CW mit dem „Morse-Handy“ KH1 auf dem Vogelberg, HB/SO-008

Der KH1 von ELECRAFT  ist so eins. Der Transceiver arbeitet auf 40/30/20/17/15m in „CW-only“ und liefert 5W Sendeleistung. Im Lieferumfang ist eine knapp 120cm lange Teleskopantenne enthalten, die ganz einfach auf den Winzling draufgeschraubt wird, und sich über den integrierten ATU für Betrieb auf 20/17/15m anpassen lässt – mit der optionalen AXE1-Verlängerungsspule seid ihr mit dem „Handy-Style-Setup“ auch auf 40m und 30m QRV. Bei Carine und mir ist der KH1 auch im Sommer immer mit dabei in einem unserer Rucksäcke. Unser KX2 hat uns zwar bei unseren über 800 SOTA-Aktivierungen in den vergangenen 10 Jahren noch nie im Stich gelassen, aber es ist schon beruhigend zu wissen, dass man besonders auf den ganz grossen Alpinen SOTA-Touren auch ein Backup hätte, falls mal was passieren würde 😉 Was Carine und ich jeweils mitführen in unseren Rucksäcken bei unseren Draussenfunken-Aktivitäten, das könnt ihr euch übrigens auf SOTA – Unsere Setups detailliert anschauen.

Seid ihr bereit für eure Winteraktivitäten? Falls es euch noch an Equipment dafür fehlen sollte, dann wisst ihr ja, wen ihr fragen könnt 😉 Und falls ihr euch nicht wirklich vorstellen könnt, dass Portabel-Aktivitäten auch im Winter Spass machen können, dann haben wir da eine kleine Inspiration für euch….


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Die KI hat den Durchblick

Unser Alltag verändert sich. Gehört man wie Carine und ich zu den „gestandenen Semestern“, hat man die Zeiten noch gut in Erinnerung, als es weder „Handys“ noch Internet gab. Ich erinnere mich daran, dass in meinem Lehrbetrieb (1989-1993) die Kunden noch persönlich vorbeigekommen waren, um Hochglanzprospekte abzuholen, damit sie vor dem Kauf eines neuen Fernsehers Technische Daten vergleichen und die Ausstattungsmerkmale der verschiedenen Produkte studieren konnten. Am Stammtisch der Dorfbeiz hatte man erfahren, wen man am besten fragt, wenn’s darum geht einen neuen Parkettboden legen zu lassen oder der Hausfassade einen neuen Anstrich zu verpassen. Ein guter Diensteister lebte von der Mund-zu-Mund Propaganda. In den 1990er-Jahren hat das Internet Fahrt aufgenommen, 2005 kam das erste Smartphone auf den Markt, und fortan wurden klassische Printmedien von Online-Inhalten abgelöst. Wer sich heute vor dem Kauf eines neuen Produkts informieren möchte, der fragt mal in einer Facebook-Gruppe nach Erfahrungen anderer Gruppenmitglieder, oder er konsultiert zunehmend auch die KI. Als „Marketing-Verantwortlicher“ in unserer Firma hat mich der „Gwunder mal gestochen“, was die KI jemandem rät, der neu ins Amateurfunk-Hobby einsteigt bzw. wieder-einsteigt, und ich habe mich einfach mal als so einer ausgegeben und die KI gefragt, an wen ich mich wenden soll….

Ich gebe zu: Ich bin beeindruckt! Die KI bringt’s tatsächlich auf den Punkt 🙂

Hast Du vielleicht auch grad die Amateurfunkprüfung absolviert und bist grad eben stolzer Inhaber Deines Amateurfunk-Rufzeichens geworden? Oder hattest Du Dein Hobby durch sich ändernde Lebensumstände mal für länger auf Eis gelegt und bist nach einem längeren Break wieder eingestiegen? Dann meld‘ Dich doch bei uns – ein kurzes Mail an info@lutz-electronics.ch reicht!

Die KI erwähnt u.a., dass Dir Portabel-Aktivitäten wie SOTA einen guten Rahmen bieten ins Hobby einzusteigen. Schau Dir doch dazu mal unsere Infos zur Betriebsart und unsere Empfehlungen in Bezug auf die Ausrüstung an, die sich sehr gut für einen Einstieg in dem Rahmen eignen:

Für die meisten Neu- oder Wiedereinsteiger gehört übrigens ein Handfunkgerät für 2m und 70cm zur Grundausstattung – wir haben in unserem kleinen Beitrag Ist mein Handfunkgerät noch up-to-date? – Lutz Electronics, Schweiz für Dich zusammengestellt, worauf Du dabei achten solltest.

Ah, und falls Dich der Betrieb auf den Kurzwellenbändern von zu Hause ganz besonders interessiert, und Du bei der DX-Jagd rund um den Globus auch etwas ambitionierter ans Werk gehen möchtest, dann haben wir auch den richtigen High-End Transceiver für Dich im Angebot – natürlich ab Lager verfügbar 🙂 : ELECRAFT K4 – Lutz Electronics, Schweiz

Wir freuen uns darauf auch Dich bei Deinem (Wieder)-Einstieg in die faszinierende Welt des Amateurfunks begleiten zu dürfen! Noch Zweifel? Dann wirf doch einfach noch kurz (oder auch gerne etwas länger 😉 ) einen Blick in unser GÄSTEBUCH – Lutz Electronics, Schweiz

vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

SOTA im Fernsehen

Amateurfunk – braucht’s das heute noch?“. Das ist eine Frage, die euch wohl so auch schon gestellt worden ist, wenn ihr im Verwandten- oder Bekanntenkreis von eurem Hobby erzählt habt. Was antwortet ihr denn da? Ich denke auch der aktive Funkamateur und die begeisterte Funkamateurin kommt da schon mal ins Straucheln. „Braucht’s“ denn heute Segelschiffe noch, wo wir schon längst Motor-getriebene Boote und Schiffe haben? Ja, „brauchen“ tut’s vieles nicht, was wir täglich nutzen. Wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, hoffen wir doch auch, dass wir die unabhängigen Kommunikationsmöglichkeiten, die uns der Amateurfunk bietet, nie wirklich „brauchen“ werden – das Wissen darum, dass wir Funkamateure auch im Krisenfall kommunzieren könnten, das beruhigt allerdings schon ein wenig – denn nur in einem solchen Fall würde es den Amateurfunk wirklich noch „brauchen“.

Carine und ich sind beide begeisterte Funkamateure. Wir funken nicht, weil’s das „braucht“, sondern weil’s uns Spass macht, und weil es spannend ist auch mit einfacher Technik und wenig „Schnick-Schnack“ ganz direkt von Mensch zu Mensch zu kommunizieren. Mit Amateurfunk kann man das, und das geht noch heute ganz ohne Computer – z.B. mit der Morsetaste. Morsen ist eine der Errungenschaften, die man sich auch heute nicht kaufen kann, und vielleicht gerade deshalb ist es ein Teil unseres Hobbys, mit dem man „Aussenstehende“ noch immer begeistern kann. Jeweils am 1.November-Wochenende im Jahr findet der VHF Marconi-Contest in CW statt. Wusstet ihr, dass Guglielmo Marconi die erste Funkübertragung der Menschheit über eine grössere Distanz als nur gerade ein oder zwei Meter im Jahr 1895 im Unterwalliser Dörfchen Salvan zustande gebracht hatte? Fantasievoll wie Carine und ich unser Hobby betreiben, haben wir uns vor ein paar Wochen sehr spontan dazu entschlossen selber genau an dem denkwürdigen Platz am diesjährigen Marconi-Contest teilzunehmen – wieviel Spass uns das kleine Projekt gemacht hat, das seht ihr in unserem Video zum Marconi VHF CW-Contest 2025.

Ja, auch solche eher verrückten „Einsätze“ braucht’s ja nicht wirklich 😉 Aber es sind die „greifbaren“ Tätigkeiten im breit gefächerten Hobby des Funkamateurs, die für en „0815-Bürger“ herausstechen, und die ihn aufhorchen lassen. So hat auch unser kleines Marconi-Projekt irgendwie den Weg über den Tellerrand der Funkamateure hinaus gefunden und ist schlussendlich u.a. auf dem Tisch der Redaktion des Walliser Regionalfernsehens Canal 9 gelandet. Ja, für die Marconi-Geschichte war’s zu spät, aber „das klingt spannend! Gibt’s denn im Amateurfunk noch etwas anderes, das unsere Zuschauerschaft interessieren könnte?“, hatte uns der Chef-Redaktor gefragt. Nein, kein FT8-Betrieb, wo Computer mit anderen Computern funken, keine Digitalen Relaisnetze, die das Mobile Telefonnetz ersetzen können – „Draussenfunken“, das ist etwas „Greifbares“ für jedermann! ….und da ist sie, die Reportage, die der Kamermann Alain Kalbermatten (übrigens nicht verwandt mit Carine 😉 ) und der Reporter Sebastian Antener aus einem spannenden Drehtag bei einer kleinen SOTA-Aktivierung mit uns just bevor der Winter in unserem Land Einzug hielt für Canal 9 gemacht haben, und der am 18.November schliesslich im Rahmen der Fernsehsendung Tagesinfo ausgestrahlt wurde…

Ach übrigens: Ob’s Amateurfunk noch „braucht“, das haben uns die beiden an dem Tag nie gefragt 😉