Was unterscheidet den „Profi-Funk“ vom „Amateurfunk“ ? Was ist es, was Carine an unserem kommunikativen Hobby besonders fasziniert? Wie ist Lutz-Electronics entstanden, und wie sind Carine und René mit ihrem Business im Amateurfunkbereich gelandet? In der neusten „Komfortzona“ erfahrt ihr’s – und noch ein paar andere Sachen… 😁
Natürlich kommt in der Sendung auch unsere ganz grosse Leidenschaft SOTA zur Sprache, und dazu werden ein paar Ausschnitte der kleinen SOTA-Doku eingeblendet, die der Moderator der Sendung, Sebastian Antener, und sein Kameramann Alain Kalbermatten bei einer gemeinsamen kleinen SOTA-Tour im Unterwalliser Ovronnaz im November 2025 mit uns gemacht haben – die ganze SOTA-Doku könnt ihr hier auch nachschauen: Faszination Amateurfunk: René und Carine kombinieren ihre Hobbies. Wandern und Funken / Canal9
Die Gesellschaft verändert sich. Kommunikations-Gewohnheiten bzw. die Möglichkeiten untereinander zu kommunizieren haben sich geradezu revolutionär gewandelt in den vergangenen 40 Jahren. Die „älteren Semester“ unter uns erinnern sich bestimmt noch an die Zeiten, als man noch ein Telefon bei der damaligen PTT mieten musste, um auf elektronischem Weg erreichbar zu sein. Der schwarze Wandapparat mit dem klobigen Hörer am Spiralkabel hing bei vielen Familien im Hausflur und war im wahrsten Sinne „der Draht nach Draussen“. In den 1970er-Jahren kam der CB-Funk auf – das Schweizer Fernsehen hatte darüber einen unterhaltsamen kleinen Beitrag gemacht. Funkamateure gab es damals schon viele Jahrzehnte – sie galten in der Zeit, als auch ich (René, HB9NBG) mit der 11m-Funkerei begonnen hatte als so etwas wie eine absolute Elite.
Mit dem Aufkommen der ersten „NATELs“ – so hiessen in der Schweiz die ersten Mobiltelefon-Netze bzw. die -Telefone – und des Internets hatte die Funkerei sehr rasch an Glanz verloren, und fragt man heute junge Menschen, was sie mit den Begriffen „CB-Funk“ und „Amateurfunk“ in Verbindung bringen, dann strahlen einem meist fragende Gesichter entgegen. Dabei ist „Funken“ noch heute eine äusserst faszinierende Freizeitbeschäftigung mit echt attraktiven Alleinstellungsmerkmalen unter den Hobbies schlechthin. Wer übrigens Lust und Zeit hat zu erfahren, was Carine und mich an unserer grossen Leidenschaft Amateurfunk ganz besonders fasziniert, der kann heute, 2.Februar um 18.15 Uhr mal in die Sendung „Komfortzona“ auf dem Walliser Regionalsender hereinzappen 🙂
Das ist sie, die Crew, die mit ihrem grossen Engagement an der ersten Swiss HAM / Crypto / Elektronik im Museum ENTER am vergangenen Wochenende dazu beigetragen hat, der „Funkerei“ ein attraktives und modernes „Gesicht“ in der Öffentlichkeit zu geben.
Ja, es gibt sie noch heute, wo scheinbar alle immer und überall über „Handys“ und Internet miteinander vernetzt sein können: Die CB-Funker und die Funkamateure. Und am vergangenen Wochenende haben sich im Solothurnischen Derendingen einige von ihnen zusammengefunden, um sie hinauszutragen und auch für Menschen quer durch Altersklassen und Gesellschaftsschichten greifbar zu machen, für die Errungenschaften wie Handys und Soziale Medien schon immer verfügbar waren, oder deren Verfügbarkeit inzwischen ganz einfach zur Selbstverständlichkeit geworden ist: Die Faszination, die noch heute rund 3 Millionen Funkamateure rund um den Globus miteinander verbindet. Und ja: Er ist gesprungen, der Funke… 🙂
Carine und ich sind seit 2016 geschäftlich im Amateurfunk-Business tätig. Gleichzeitig ist Amateurfunk auch unsere ganz grosse Leidenschaft, und in unserer Freizeit gibt es für uns nichts schöneres als die faszinierende Art der Drahtlosen Kommunikation im SOTA-Betrieb in der freien Natur auszuüben. Als einziger vollprofessionell tätiger Amateurfunk-Fachhändler in der Schweiz kommen wir mit sehr vielen Funkamateuren aus allen Schichten der Gesellschaft in Kontakt, und es ergeben sich daraus immer wieder spannende Projekte. Im Herbst 2025 hatte uns Roland, HB9MPJ besucht. Roland war in seiner Beruflichen Laufbahn als Produzent sehr beliebter Fernseh-Formate wie z.B. MTW (Menschen Technik Wissenschaft) im Schweizer Fernsehen und als Pilot von Linien-Flugzeugen tätig. Nach seiner Pensionierung hat er sein „altes“ Hobby Amateurfunk wiederentdeckt, und das berüchtigte „HF-Virus“ wurde sehr rasch reaktiviert 🙂 Durch seine engen Kontakte zur ENTER Technikwelt hat Roland sehr schnell realisiert, dass das Museum, das sich mit der Geschichte der Telekommunikation von ihren Anfängen bis in die heutige Zeit beschäftigt, einen idealen Rahmen bietet die Faszination Amateurfunk an Menschen heranzutragen, die technisch interessiert und kommunikativ sind, die aber schlichtweg nicht wissen, wo Errungenschaften wie Mobiltelefone und Internet eigentlich ihren Ursprung haben. Der Terminkalender von Carine und mir lässt grundsätzlich wenig Spielraum für Teilnahmen an physischen Events – die HAM RADIO in Friedrichshafen bildet in dem Bereich grundsätzlich die Ausnahme für uns. Spätestens nach unserem ersten Besuch im Museum ENTER war es für Carine und mich allerdings klar, dass man sich eine solche Gelegenheit Amateurfunk einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, als begeisterter Funkamateur nicht entgehen lassen darf. Da legt man ganz einfach auch als Unternehmer, der zu 100% vom Amateurfunkgeschäft „lebt“, den „Betriebswirtschafts-Kalkulator“ zur Seite und folgt seinem Herzen! Ganz herzlichen Dank an der Stelle an Roland, dass Du an uns gedacht hast, und an alle unsere Mitaussteller und diejenigen, die mit ihren spannenden Vorträgen dazu beigetragen haben unserem grossartigen Hobby Amateurfunk in der Öffentlichkeit ein attraktives, frisches, spannendes und innovatives Gesicht zu geben! All denjenigen aus der Community, die dem mit viel Idealismus geprägten Anlass für die Öffentlichkeit ferngeblieben sind, möchte ich nicht zu nahe treten – und doch möchte ich dazu ein paar Gedanken in die Weiten und Tiefen des Internets werfen: Ein Verband und seine Sektionen erreicht bzw. sie erreichen die Basis nicht, indem man sich auf Vorstands-Ebene selber zelebriert, und die Community generiert keinen Nachwuchs mit Veranstaltungen als „Geschlossene Gesellschaft“. Wir Funkamateure sind keine abgehobene Elite, sondern ein Teil einer aufgeschlossenen und weltoffenen Gesellschaft!
In diesem Sinne danken wir noch einmal all denen, die zum Erfolg dieses grossartigen Events beigetragen haben, für euer grossartiges Engagement und freuen uns bereits auf die Swiss HAM / Crypto / Elektronik – Ausgabe 2027 🙂
vy 73, gl es gud DX de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC
Ach, damit ich’s nicht vergesse:
Wusstet ihr, dass ihr als Verein (in der Schweiz) für Öffentliche Anlässe wie die Swiss HAM / Crypto / Elektronik eine „Sprecherlaubnis“ beim BAKOM beantragen und damit bei euren Präsentationen zu unserem Hobby den Besuchern solcher Veranstaltungen die Möglichkeit geben könnt auch ohne Lizenz mit eurem Club-Rufzeichen On-Air zu gehen und so echtes Amateurfunk-Feeling zu erleben? Unsere Standbesucher durften mit der Erlaubnis unter unserem Clubrufzeichen HB9CR auf Sendung gehen, und mit der Remote-Lösung rund um den K4 und dem neuen K4/0 konnten wir echtes Amateurfunk-Feeling vermitteln, ohne dafür an Ort und Stelle eine Antenne aufbauen zu müssen 🙂 Wenn man da die Gedanken etwas weiterspinnt, ergeben sich echt spannende Möglichkeiten Amateurfunk zukünftig noch ein wenig breiter publik zu machen – man denke da z.B. an ein kleines Tischchen in einem Einkaufszentrum oder an einer Gewerbeausstellung, wo ich nur grad etwas Strom brauche, um den K4/0 anzuschliessen (wenn meine Präsentation nicht länger als 5 Stunden dauert, reicht sogar der interne Akku im Remote-Device), und die Remoteverbindung kann ich gegebenenfalls sogar über den WiFi-Hotspot meines Smartphones herstellen.
Meine YL Carine, HB9FZC hat vor ein paar Wochen ihren 50.Geburtstag gefeiert, und ich selber habe die „50“ schon drei Jahre auf dem Rücken. Wo sind sie nur geblieben, die Jahre? Erst gerade habe ich doch unsere Firma gegründet! Naja, wenn ich mir’s so genau überlege ist „erst gerade“ auch schon 32 Jahre her. Carine und ich fühlen uns „voll im Saft“, und dass die Zeit voranschreitet, merken wir eigentlich nur daran, dass Banken und Versicherungen uns zunehmend Angebote machen mit uns unseren Übergang in die Pensionierung zu planen. Wir sind beide vielseitig interessiert, und mit unseren beiden Leidenschaften Amateurfunk und SOTA können wir uns bei solchen Beratungsgesprächen ganz beruhigt auf den finanziellen Aspekt fokussieren – wie wir unsere Freizeit dann in unserem nächsten Lebensabschnitt gestalten werden, darüber müssen wir uns definitiv keine Sorgen machen. Dabei geht es wohl aber nicht allen angehenden Pensionären so. Carine und ich wohnen in einem kleinen Dorf auf dem Land im Solothurner Schwarzbubenland, wo man sich noch kennt. Man realisiert, dass Leute, mit denen man älter geworden ist, plötzlich ungewöhnlich oft vor unserem Laden vorbeigehen und ihre neue Freizeit mit täglich demselben Spaziergang gestalten – der eine oder die andere darunter sogar mehrmals täglich. Andere wiederum sieht man regelmässig die Zeitung lesend im Café. Aber da gibt es auch viele Früh- oder reguläre Pensionäre, die sich schwer damit tun ihren neuen „Platz in der Gesellschaft“ zu finden, und einige davon gehen vor lauter Langeweile echt unter dabei und verlieren im schlimmsten Fall das Interesse an allem und damit den Sozialen Halt. Stehst Du kurz vor der Pensionierung und sorgst Dich nach einem erfüllten Berufsleben darum, dass Dich die Gestaltung Deines nächsten Lebensabschnitts allenfalls vor ein echtes Problem stellen könnte? Kennst Du Amateurfunk? Carine und ich sind sowohl in unserer Freizeit als auch Beruflich in dem Bereich tätig, und wir dürfen immer wieder auch vielseitig interessierte und Kommunikative Menschen mit mehr oder weniger technischem Flair bei ihrem Einstieg in die faszinierende Welt des Amateurfunks begleiten. Dabei besuchen uns immer wieder auch Damen und Herren, die sich neben der finanziellen Planung ihrer bevorstehenden Pensionierung auch damit beschäftigen, wie sie ihre neu gewonnene Freizeit in ihrem nächsten Lebensabschnitt gestalten. Amateurfunk ist derart vielseitig, dass, wer sich für dieses Hobby entscheidet, sich sicher sein kann, dass er auch nach der Pensionierung fit im Geist und mit Menschen in Kontakt bleibt.
Schau Dir doch mal an, wie unglaublich vielfältig sich die Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeit für den lizenzierten Funkamateur oder die lizenzierte Funkamateurin gestalten: Faszination Amateurfunk – Lutz Electronics, Schweiz
Melde Dich einfach bei uns! Wir begleiten Dich gerne bei Deinem Einstieg in die faszinierende Welt des spannendsten Hobbys überhaupt!
Liebe Grüsse – oder wie wir Funkamateure uns wünschen „vy 73 es gl“
Die Beratung von Amateurfunk-Newcomern und die Begleitung von Ihnen bei ihrem Einstieg in ihr neues Hobby ist eine meiner liebsten Tätigkeiten. Für viele Newcomer ist aufgrund ihrer Wohnsituation der Betrieb in einem der «Draussenfunken-Programme», wie SOTA, POTA, WWFF, usw. besonders attraktiv, weil sie bei solchen Portabelaktivitäten mit wenig Aufwand recht schnell so richtig durchstarten können. Daneben ist es bei vielen Newbies aber auch ein lang gehegter Wunsch an regnerischen Tagen oder an einem gemütlichen Abend vor dem Kaminfeuer auch schon mal von zu Hause mit der ganzen Welt funken zu können. Kürzlich hat mich in einem Beratungsgespräch einer dieser Newbies auf eine Idee gebracht: Er sagte mir, dass es für ihn doch ein echt starkes Argument wäre einem Club beizutreten, der ihm die Möglichkeit bietet mit echtem «Amateurfunk-Feeling» via Remote über die Clubstation zu arbeiten. Ja, in der Tat: Eine «richtige» Clubstation ist für einen Verein echt ein Wettbewerbsvorteil, und wir haben die richtige Lösung: Der Amerikanische Hersteller ELECRAFT lanciert in den Tagen mit seiner sehr komfortablen Remotelösung rund um ihr KW-Flaggschiff K4 nun quasi «Remote 2.0». Mit der abgesetzten Remoteeinheit K4/0 greifen 4 eurer Clubmitglieder gleichzeitig auf euren «Club-K4» zu und machen DX-Betrieb, als ob sie vor einem «richtigen» Transceiver sitzen würden. Schaut’s euch an!
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Wir haben in den vergangenen Tagen die ersten 10 abgesetzten Remoteeinheiten K4/0 an unsere „Erstbesteller“ in ganz Europa ausliefern können und haben grad gestern die Info von ELECRAFT bekommen, dass auch schon bereits die nächste Lieferung zu uns unterwegs ist.
Spielt euer Verein oder allenfalls ihr selber schon länger mit dem Gedanken eine Remoteanlage aufzubauen? Dann haben wir jetzt alle Komponenten dafür für euch an Lager 🙂
Übrigens:
Am Samstag, 31.Januar und am Sonntag, 1.Februar findet im Museum ENTER im Solothurnischen Derendingen die Swiss HAM / Crypto / Elektronik statt, und Carine und ich werden auch mit von der Partie sein und euch an unserem Stand das neue Remote-Unit K4/0 von ELECRAFT live demonstrieren.
Ihr werdet bei uns Gelegenheit haben über Remote DX rund um den Globus über den K4D in Carines und meinem Shack zu fahren. Neben Remote ist auch Carines und mein grösstes „Hobby im Hobby“ ein Thema an unserem Stand: Ihr erfahrt bei uns aus erster Hand, warum „Draussenfunker-Aktivitäten“ mit unseren Setups besonders viel Spass machen, und der Clou beim Ganzen: Ihr könnt an unserem Stand live On-Air gehen – auch wenn ihr selber noch keine Amateurfunklizenz habt 🙂
„Draussenfunken“ eröffnet uns Funkamateuren Tür und Tor unser Hobby mit Aktivitäten im Freien zu kombinieren. Viele Funkamateure haben aufgrund von Antennen-Restriktionen nicht die Möglichkeit von zu Hause auf den KW-Bändern QRV zu sein, oder sie sind aufgrund ihres Standorts oder durch den hohen Grundrauschpegel stark eingeschränkt, was ihre Möglichkeiten beim Mitmischen im „DX-Geschäft“ betrifft. Portabel-Diplom-Programme wie SOTA, POTA, WWFF, etc. erfreuen sich deshalb zunehmender Beliebtheit – sie lassen sich mit kleinerem „Hardware-Aufwand“ betreiben, und weil Du für Deine „Chaser“ und „Hunter“ bzw. Jäger ein attraktiver QSO-Partner bist, kommt auch die Funkpraxis und damit der Spass am Funken nicht zu kurz. Vor allem bei den SOTA-Funkern kann eine sogenannte Aktivierung bei entsprechender Gestaltung auch mit mehr oder weniger intensiver sportlicher Ertüchtigung verbunden sein – SOTAler in den Alpenländern verbinden ihre Funk-Aktivitäten immer wieder gerne mit ausgedehnten Bergtouren. Auch für Carine und mich ist SOTA die Gelegenheit unsere beiden grössten Leidenschaften Amateurfunk und Bergwandern miteinander zu kombinieren. Seit 11 Jahren erkunden wir die Schweizer Bergwelt inzwischen nicht bloss mit Bergwanderausrüstung, sondern auch mit Amateurfunkgeräten und ultraleichtem Antennenequipment im Rucksack und erleben dabei sowohl die Schweizer Bergwelt als auch den Amateurfunk immer wieder auf besonders eindrückliche Weise. Vor einigen Jahren haben wir dabei damit begonnen von jeder unserer Touren einen kleinen Bericht mit einigen Highlights der Tour, Informationen zum Equipment, das wir dabei eingesetzt haben, und auch immer wieder mit kleinen Anekdoten gespickt zu schreiben. Einige dieser Touren möchten wir für euch herauspflücken und sie euch hier als „Tourentipp zur Nachahmung“ präsentieren – heute mit einer sportlichen Schneeschuhtour über gleich 3 SOTA-Gipfel am gleichen Tag im Wintersportgebiet des Portes du Soleil im französischsprachigen Unterwallis …
Pointe de l’Au, HB/VS-119 auf 2152m (8+3 Bonuspunkte), Pointe des Mossettes, HB/VS-118 auf 2277m (8+3 Bonuspunkte) und Croix de Culet, HB/VS-240 auf 1962m (6+3 Bonuspunkte)
Meine absolut liebste Tour im Winter. Neben 4 jungen Skifahrern sind wir die einzigen Gäste im Chalet Rey-Bellet im Unterwalliser „Les Crosets“. Es dämmert draußen, als wir in trauter Zweisamkeit ein feines „z’Morgä“ geniessen. 08:30Uhr: Wir schnallen uns die Schneeschuhe an, und in der Stille des Morgens geht’s über perfekt präparierte Pisten bergwärts… Ein großer Tag: 3 winterliche SOTA-Gipfel mit jeder Menge Bonuspunkten stehen auf unserem Programm! Die Bergbahnen sind noch nicht in Betrieb, und so haben wir die Pisten für uns ganz allein. Erst kurz bevor wir unseren 1. Gipfel erreichen, kommen uns die ersten Skifahrer entgegen. Wir stehen auf der Pointe de l’Au, HB/VS-119 und vor uns das mächtige Dent du Midi Massiv. Schnee soweit das Auge reicht – kein Problem! Mit dem KH-1 kann man einen SOTA-Gipfel auch schon mal stehend aktivieren: Innert weniger Minuten landen insgesamt 20 Morse-Verbindungen mit ganz Europa in unseren Logs 🙂 Die Schneeschuhe sind schon wieder angeschnallt, und da ruft’s aus dem Handfunkgerät im Rucksack “ CQ SOTA de HB9HCS/p“. Er ist unheimlich laut – und tatsächlich: Stefan sitzt auf dem Croix de Culet, dem 3.Gipfel, der heute auf unserem Tagesprogramm steht. Das S2S wird geloggt, und wir verabreden uns spontan zum Eye-Ball QSO auf der Pointe des Mossettes, zu der wir unmittelbar nach dem QSO aufbrechen… Wir sind fit heute und bewältigen den Weitermarsch singend und pfeifend… Da sitzt er ja, Stefan, als wir 1Std später ankommen auf dem 2.Gipfel, und nimmt uns staunend in Empfang. Er ist grad in einem Pile-Up mit seinem KX2 und sagt uns wenig später, dass er auf dem Gipfel sage und schreibe 52 Funkverbindungen geloggt hat – WOOOW! Wir zücken wiederum den KH1 und loggen insgesamt 17 Morseverbindungen auf unserem Gipfel Nr.2 heute. jetzt haben wir uns eine kleine Pause verdient: im Gipfel-Restaurant gibt’s ein RIVELLA; es ist das Schweizer Getränk, das denselben Effekt hat wie die OVO: „Chasch’s nid besser, aber länger“ 😉 …und ab geht’s auf den Abstieg und denn anschließenden Schlussaufstieg zum 3.Gipfel des Tages… Geschafft! Carine setzt erneut auf den KH1 und loggt innert Minuten gekonnt ein paar weitere Morse-Verbindungen, während ich hier HB9NBGs Clever-Whip-Kit als 20m Full-Size-Antenne aufbaue und mit dem KX2 und der kleinen Morsetaste TP-III auf fast 20 QSOs komme – unter anderem werden dabei eine Handvoll Amerikaner geloggt 🙂 cooool! Jetzt gibt’s das wohlverdiente Bier im Gipfel-Restaurant, und dann geht’s bei traumhaftem Abendrot auf den Schlussabstieg zurück nach Les Crosets, wo wir den traumhaften Winter-SOTA-Tag bei einer feinen Chässchnitte ausklingen lassen…
Die Daten zur Tour (Aktivierungen vom 3.Februar 2025) 15km Marschstrecke, 1’000 Höhenmeter Aufstieg, 1’000 Höhenmeter Abstieg und 4Std 30min reine Marschzeit insgesamt.
Wir haben auf der Tour spontan ein paar Videoaufnahmen und einige schöne Schnappschüsse gemacht, damit wir euch in unserem unterhaltsamen kurzen Video mitnehmen können auf meine persönliche Lieblings-Winter-SOTA-Tour. Wir wünschen Gute Unterhaltung 🙂
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Habt ihr übrigens unseren YouTube-Kanal schon abonniert? Das Video hier haben wir spontan wieder einmal für unsere neue Playlist „Englisch“ produziert.