Portabel-Transceiver: Welche Features braucht er wirklich?

Wer sich bisher vor allem auf Stationären Amateurfunkbetrieb fokussiert hat und sich überlegt auch mal im Grünen On-Air zu gehen, der sieht sich bei der Gestaltung seines Setups mit einer Flut von Portabel-Transceivern und Antennenlösungen konfrontiert. Man hat sich mit der Bedienung seines Shack-Gerätes angefreundet und es lieb gewonnen und möchte am liebsten genau dasselbe auf dem Berg oder im Park haben. Aber ist das sinnvoll? Habe ich an einen Transceiver auf einer SOTA- oder POTA-Aktivierung dieselben Anforderungen wie beim Betrieb aus dem Shack heraus? Nach 12 Jahren SOTA und daneben immer wieder auch Jagd auf DX-Peditions aus dem heimischen Shack heraus kann bzw. muss ich sagen: NEIN!

Um euch die Orientierung etwas zu erleichtern, heben wir nachfolgend einige Punkte für euch heraus, die beim Betrieb in der Natur ganz besonders wichtig sind…

Vielen Funkamateuren, die ihrem Hobby bisher ausschliesslich von zu Hause nachgehen, ist die Welt des Portabel-Funks absolut fremd. Aspekte wie z.B. der Stromverbrauch haben z.B. im SOTA-Betrieb einen ganz anderen Stellenwert als zu Hause. Die Portabel-Geräte von ELECRAFT sind (auch) in dieser Hinsicht absolute Spitzenklasse; so haben Carine und ich z.B. bei unseren intensiven SOTA-Aktivitäten im Februar 2025 auf 10 Gipfelaktivierungen den KH1 verwendet und tatsächlich den Akku im kleinen KW-Handy nicht ein einziges Mal aufgeladen zwischen den 5 Tourentagen – insgesamt wurden dabei 198 QSOs geloggt, und am Schluss hatte der Akku im Gerät noch immer einen Ladestand von 2/3. Der KX2 zieht zwar mit rund 150mA im RX-Betrieb etwas mehr als der KH1, dessen RX-Stromverbrauch bei 45mA liegt, aber auch mit dem kompakten SSB/CW-ler aktivieren Carine und ich i.d.R. rund 200 typische SOTA/POTA-QSOs mit einer einzigen Akku-Ladung.

Wer schon mal bei gleissendem Sonnenschein auf einer Bergtour unterwegs war und dabei an seinem Smartphone hantiert hat, der hat es schon erlebt: Je nach Bildschirminhalt bzw. Darstellung ist das Display im hellen Sonnenschein kaum abzulesen. Als Portabel-Funker muss ich mir deshalb die Frage stellen, wie ich meinen Portabel-Transceiver überhaupt in der Praxis einsetze. Bin ich als SOTA- oder POTA-Aktivator unterwegs, dann bin ich ganz simpel ausgedrückt „der Gejagte“: Ich spotte meine Frequenz und dazu meine Standort-Referenz – z.B. als SOTA-Aktivator auf SOTAwatch – und schon nach meinem ersten CQ-Ruf setzt das Pile-Up ein. Da geht die Post schon mal ab, und ich werfe bei jedem QSO nur kurz einen Blick aufs Display, um den Signalpegel vom S-Meter abzulesen, um meinem „Chaser“ bzw. „Hunter“ seinen Rapport geben zu können – Features wie eine Spektrums- oder Wasserfallanzeige benötige ich nicht, weil ich ja als „Gejagter“ die Frequenz nach meinem Spot nicht mehr wechsle.  Viele Hersteller setzen bei ihren Portabel-Transceivern auf dieselben Konzepte wie bei den Stationsgeräten, und ihre Portabelgeräte sind oftmals einfach Mini-Stationstransceiver mit etwas kleinerem Display und weniger Leistung. Zugegeben: Ein kleiner, edler Transceiver mit schönem Wasserfalldisplay sieht auf den ersten Blick schon cool aus! In der Praxis sind halt die TFT-Displays schon relativ kontrastarm und in heller Umgebung, wie wir sie im Portabelbetrieb meistens haben, schlecht abzulesen – ist die Anzeigen dann noch mit vielen kleinen Symbolen ausstaffiert, dann wird’s beim „Draussenfunken“ doch schon eher unkomfortabel. Kunden fragen uns oft, wann von ELECRAFT denn auch ein Gerät mit Wasserfall kommen wird. Offen gesagt: Wir wissen es nicht – und wir fragen uns auch, ob es wirklich sinnvoll wäre von dem bewährten und geschätzten Konzept mit den kontrastreichen Flüssigkristalldisplays abzuweichen, die bei ELECRAFT genau die Informationen enthalten, die der Portabelfunker braucht, und die bei noch so hellen Verhältnissen gut ausgezeichnet ablesbar sind – abgesehen davon brauchen sie deutlich weniger Strom als hochaufgelöste Displays mit Backlight.

„QRP-Betrieb“ wird von vielen Funkamateuren als Funkbetrieb mit kleiner Leistung bis maximal 5W verstanden. So liefern auch Geräte wie der IC-705 von ICOM mit dem internen Akku lediglich 5W Sendeleistung – beim FTX-1 von YAESU sind es mit dem Original-Akku 6W. Der KX2 von ELECRAFT liefert da mit seinen 10W doch satte 3dB mehr, und die können aus eigener Erfahrung doch schon mal das Zünglein an der Waage spielen – vor allem, wenn man im Portabelbetrieb auf der Jagd nach DX-Stationen ist. Viele SOTA- und POTA-Funker haben allerdings nicht in erster Linie DX-Stationen im Visier, wenn sie auf Portabel-Tour gehen – sie möchten einfach die Anzahl an QSOs ins Log kriegen, die sie für die Aktivierung benötigen. Dabei ist es oftmals sehr hilfreich auf möglichst vielen KW-Bändern QRV sein zu können. Sowohl DX-Performance als auch Mehrband-Tauglichkeit bietet HB9NBGs Clever-Whip Kit – die Antenne arbeitet resonant und benötigt für den betrieb auch nicht einmal einen Tuner. Vor allem bei verkürzten Portabel-Antennen verändert sich die Impedanz aber sehr rasch abhängig von der Umgebung und dem Untergrund, und das SWR schnellt in die Höhe – da muss ich improvisieren, um überhaupt On-Air gehen zu können. Ein Tuner muss her! Während bei vielen anderen Portabelgeräten solche Tuner ein externes, optionales Zubehör sind, ist bei den ELECRAFT-Portabel-Transceivern ein Weitbereichs-ATU integriert, und mit seiner Anpassfreudigkeit von SWR-Werten bis hoch auf 10:1 bzw. 1:10 passt er im „Notfall“ nun wirklich fast jedes metallische Teil so in seiner Impedanz an, dass es als KW-Antenne verwendet werden kann 😁 👍

Die Anforderungen sind – wie bereits erwähnt – an einen Portabel-Transceiver nicht dieselben, wie man sie an seinen Stationstransceiver stellt. Wenn mich beispielsweise mein QSO-Partner in der Morseverbindung bittet um „QRS“, dann möchte ich die Geschwindigkeit meines Morsekeyers einfach für das eine QSO kurz zurückdrehen und nach dem QSO wieder erhöhen können, ohne dafür zuerst den entsprechenden Menupunkt suchen zu müssen. Dasselbe gilt z.B. für die „Papagei-Funktion“, die sich bei Bedarf sehr einfach und intuitiv aufrufen lassen sollte. ELECRAFT legt genau darauf Wert: Die Geräte sollen dem Nutzer ein maximales Mass an Praxistauglichkeit bieten für exakt den Einsatzzweck, für die sie eigentlich beworben werden. Das hat ELECRAFT definitiv verstanden wie kein anderer Hersteller im Amateurfunkbereich.

Carine und ich haben in unserer „Draussenfunker-Karriere“ schon verschiedene Stadien durchlaufen – auch in Punkto Equipment bzw. Setups, die wir für den Funkbetrieb von SOTA-Gipfeln schon eingesetzt haben. Da wir unsere SOTA-Aktivierungen oftmals mit ausgedehnten Bergtouren in Alpinem Gelände kombinieren, ticken wir als SOTA-Aktivatoren nach dem Motto „Reduced to the max“ – wir möchten möglichst viel Funkspass mit geringstem Aufwand haben und dafür Equipment, dass in wirklich jeder Umgebung beeindruckende Resultate liefert. Auf unserer speziellen Seite SOTA – Unsere Setups stellen wir euch unser eigenes Equipment im Detail vor, mit dem Outdoor-Aktivitäten garantiert mit ganz viel Spass verbunden ist 😁

Cuagn and vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

Die KPA500 von ELECRAFT – kompakt und kraftvoll

Kompakte 500W Transistor Endstufe mit optionalem ATU für KW und 6m

Die meisten modernen KW/6m-Transceiver liefern eine Sendeleistung von 100W. Auch bei guten Ausbreitungsbedingungen wird’s “barfuss” besonders bei der Jagd auf DX-Peditions und Sonder-Calls oftmals knapp, bzw. es ist viel Geduld und die nötige Portion Glück erforderlich, um ein Pile-Up mit 100W zu durchbrechen. Der Sprung von 100W auf 200W entspricht gerade mal 3dB; d.h. einer halben S-Stufe, weshalb auch ein TRX mit 200W Sendeleistung oftmals nicht den gewünschten Mehrwert darstellt. Trotzdem hören wir oftmals von Kunden “…es musst wirklich nicht grad 1 Kilowatt sein”. Und genau hier kann die KPA500 mit ihrer Spitzenleistung von 500W die richtige Wahl sein.

Robuste Lösung für Resonante Antennen
Die kompakte PA des Amerikanischen Herstellers zeichnet sich aus durch ihre Robustheit und das einfache Handling – sie leistet seit Jahren auch immer wieder zuverlässige Dienste auf DX-Peditions. Zugunsten ihrer kompakten Abmessungen von B x H x T 27.4 x 25.4 x 10.2cm ist in der KPA500 kein ATU integriert – die PA eignet sich damit vorzüglich als platzsparende und robuste Lösung  für alle Anwendungen mit resonanten Antennensystemen, wie z.B. der Multiband-Beams von MOSLEY, der Verticals von HyGain oder auch zum Betrieb an einer BABY-LOOP oder da, wo ein “Outdoor-ATU” mit Drahtantenne betrieben wird.

Für alle Anwendungen mit nicht-resonanten Antennensystemen steht optional der externe QRO-ATU KAT500 mit besonders breitem Anpassbereich zur Verfügung.

Die KPA500, die ihr im Bild oben seht, habe ich grad vor ein paar Tagen für die Auslieferung an einen Kunden vorbereitet und mich grad wieder ein wenig verliebt in das kompakte Kraftpaket 😉 Alle Informationen zur Endstufe findet ihr auf unserer Seite zur KPA500.

ELECRAFT K4 – Präsentation komplett neu gegliedert

Hallo liebe Funkfreunde 😁 Vor ein paar Tagen haben wir euch unser neues grosses YouTube-Video rund um den K4 von ELECRAFT präsentiert. Was 2022 mit einem „Stand-alone-Transceiver“ begonnen hatte, ist heute das wohl attraktivste „Amateurfunk-System“, das der Markt bietet.

Entsprechend wurde unsere Seite rund um den K4 in den vergangenen Jahren zunehmend umfangreicher und unübersichtlicher. Es war an der Zeit die Präsentation rund um den K4 grundlegend neu zu gestalten 😅

Neu gibt es eine Einstiegsseite zum K4 und darauf Buttons, die zu den Unterseiten führen. Funkamateure haben nicht in erster Linie Bedarf an Geräten, sondern Bedürfnisse im Hobby, die sie mit passendem Equipment abdecken möchten; genau so kommt unsere neue Präsentation rund um den K4 auch daher – klickt doch mal rein 😁 👍

Santiago 9 und Radio 5

Ich erinnere mich zurück an die Anfänge meiner Funker-Karriere ca. 1985: Ich war 12 Jahre alt und bin über einen Freund meiner Eltern zum ersten Mal mit CB-Funk in Kontakt gekommen. „Handys“, also Mobiltelefone gab’s damals noch nicht, und mit einem CB-Funkgerät mit Menschen sprechen zu können, die ich noch nie gesehen hatte, war für mich einfach nur der „Oberhammer“. Sofort hatte mich der „HF-Virus“ gepackt! Mein Vater hatte mir eine „Golden Penedrator“ auf unser Hausdach gesetzt – die wohl beste 11m-GP, die es je gab – und schon ging’s mit allerlei CB-Funkgeräten On-Air…

Meine QSL-Karte 1985

CB-Funk war damals sehr populär und die Art im CB-Funk miteinander zu kommunizieren folgte einem ganz eigenen „Slang“. Zwar wurden auch Q-Codes benutzt, die z.T. sogar richtig eingesetzt wurden, aber schon bei Begrüssung und Verabschiedung hörte man auch lustige Ausdrücke wie „heb d’Rädli am Bodä“ oder „ä suuberi Stossstangä“ 😃 Auch im CB-Funk hatte man zu meiner Zeit dem QSO-Partner einen Signalrapport gegeben – ich denke das ist noch heute so – konnte man jemanden gut empfangen, dann hat man ihm „Santjago 9 und Radio 5 UKW“ gegeben. 

Es war für mich eine spannende Zeit, aber die Faszination für die Elektronik, das Experimentieren und für die Funkerei allgemein war zu gross für mich, als dass ich mich längerfristig nur auf den 11m-CB-Funk konzentrieren wollte. Ich hatte in meiner 9.Schulklasse den Amateurfunkkurs beim FACB in Angriff genommen und noch im gleichen Jahr meine HB9-Prüfung abgelegt. Bei HB9GIQ, der damals noch einen Laden für CB-Funk betrieben hatte, hatte ich Dani, HB9SXD kennengelernt, von dem ich viel gelernt habe. Ich gehörte zu den schüchternen OMs und hatte anfänglich erstmal viel zugehört auf den Bändern und dabei bald festgestellt, dass sich das Operating im Amateurfunk doch in einigen Punkten wesentlich von der Betriebstechnik unterscheidet, wie sie im CB-Funk verwendet wird, und internationalen Regeln folgt.

In meinem Shack laufen noch heute täglich grad mehrere Transceiver gleichzeitig, und ich verfolge immer wieder interessante QSOs – auch von Newcomern. Dass die Betriebstechnik kein Bestandteil der Amateurfunkprüfung ist, bedaure ich ein wenig, weil nicht jeder und jede, die heute in den Amateurfunk einsteigt, einen „Götti“ zur Hand hat, wie ich es damals hatte. „Santjago 9 und Radio 5“ ist nichts schlechtes – im Amateurfunk hat es halt aber einfach nichts verloren, denn wir vergeben RS- oder RST-Rapporte. Um Newcomern eine kleine Orientierung zu bieten in der neuen, faszinierenden Amateurfunkwelt, habe ich ein kleines Handbuch geschrieben, das viele Stolpersteine aus dem weg schaffen und den Einstieg ins neue Hobby vom ersten Augenblick an zu einem Erfolg mit hohem „Spass-Faktor“ machen soll 😁 👍

Amateurfunkbetrieb in der Praxis
von René, HB9NBG

Der lizenzierte Funkamateur verfügt i.d.R. über grundlegende theoretische Kenntnisse in Elektrotechnik und Elektronik und weiss auch wie Amateurfunkkomponenten grundsätzlich funktionieren. Der Funkbetrieb an sich allerdings ist kein Prüfungsbestandteil und wird deshalb auch in vielen Vorbereitungskursen zur Amateurfunkprüfung nicht oder nur am Rande behandelt. Mit unserem Handbuch „Amateurfunk in der Praxis – Vom Einstieg bis zum DXCC“ erfährst Du alles, was Du wissen musst, damit Dein Einstieg in die faszinierende Welt des Amateurfunks zum vollen Erfolg wird! Wir haben das Handbuch komplett überarbeitet; es umfasst in der neuen Auflage 2025 62 Seiten und enthält neu u.a. auch ein umfangreiches Kapitel zum Einstieg in die Morsetelegraphie – das Inhaltsverzeichnis gibt Dir einen detaillierten Überblick.

 

Handbuch „Amateurfunkbetrieb in der Praxis“ von René, HB9NBG (Auflage Januar 2025)  |  CHF 29.90

Sobald wir eure Anfrage erhalten haben, wird sich unsere Administrations-Fee YL Carine, HB9FZC persönlich darum kümmern und euch umgehend eine massgeschneiderte Offerte zukommen lassen. Eine kurze Mail an info@lutz-electronics.ch genügt 😁 👍 Kunden ausserhalb der Schweiz bezahlen den Nettopreis (ohne CH-MwSt). Alle Informationen zum Bestellablauf findet ihr unter Bestellungen

Mehr Literatur mit viel Praxisbezug findet ihr unter Funkpraxis – Literatur – Lutz Electronics, Schweiz

FA-VA6 wieder ab Lager verfügbar

Der Nachfolger des legendären FA-VA5 ist wieder ab Lager verfügbar bei uns. Auch der neue FA-VA6 wird als „Bausatz“ verkauft – die Skills, die für den Aufbau erforderlich sind, beschränken sich allerdings auf das Löten von zwei Kontakten und die Montage einiger Schrauben und sind damit überschaubar 😉 Der FA-VA6 überstreicht mit seinem Frequenzbereich von 10kHz – 1GHz alle Lang-, Mittel- und Kurzwellenbänder inkl. 6m und 4m und misst sogar auf 2m und 70cm. Neben einem sonnenlichtlesbaren IPS-Farbdisplay, einer Betriebsdauer von über 12 Stunden durch eine Li-Ion-Industriezelle (ist bei uns im Lieferumfang enthalten), einer professionellen Tastatur und einem robusten Aluminiumgehäuse sticht der FA-VA6 vor allem durch seine umfangreichen Mess- und Analysefunktionen sowie Darstellungs-, Speicher- und Auswertungsmöglichkeiten hervor. Der FA-VA6 bietet zusätzlich zu den klassischen Einzel- und Mehrfrequenzmessungen wie der Darstellung des SWR- und/oder des Resonanz-Verlaufs über einen definierten Frequenzbereich (auch im Sweep-Mode, was besonders hilfreich ist, um z.B. Wackelkontakte bei Steckerverbindungen aufzuspüren) auch Zeitbereichsmessungen (TDR), Kabel-Applikationen für Kabelanalysen und technische Rechner. Seine intuitive, klar strukturierte und reaktionsschnelle Benutzeroberfläche garantiert eine einfache und effiziente Bedienung.

Besonders spannend auch für Schweizer Kunden ist die Mehrsprachigkeit des FA-VA6: Die Menus können u.a. in Deutsch, Italienisch und Französisch dargestellt werden.

Detaillierte Informationen zum Analyzer inkl. verschiedene Dokumente zum Download findet ihr auf unserer Seite zum FA-VA6.

FA-VA6  |  Verktorieller Antennenanalyzer 10kHz – 1GHz – Bausatz  |  CHF 299.90

Der Bausatz ist ab Lager bei uns verfügbar – Bestellung bitte per Mail an info@lutz-electronics.ch


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Hin und wieder habe ich persönlich ganz offen gesagt den Eindruck, dass es zum guten Ton zu gehören scheint, ganz einfach einen Antennenanalyzer zu besitzen als Funkamateur 😉 Und gleichzeitig ist die Antenne als solches für viele unter uns nach wie vor ein „Buch mit sieben Siegeln“. Auch hier gilt derselbe Grundsatz wie eigentlich in jedem Lebensbereich: Kenne ch die Grundlagen, dann kann ich darauf aufbauen – kenne ich sie nicht, bin ich auch in der Nutzung eines Antennenanalyzers orientierungslos.

Unter Funkamateuren ist die Aussage „die Antenne ist der beste Verstärker“ ein sehr gerne genutzer Slogan. Aber wie funktioniert denn die Antenne überhaupt? Was bedeutet Resonanz, was ist der Unterschied zwischen Abstimmen und Anpassen? Wie kann die Umgebung die Wirkung einer Antenne und damit auch ihr Abstrahlverhalten beeinflussen? Wie und womit messe ich Kenngrössen in Antennenanlagen, und was sagen sie aus? Warum „arbeiten“ wir mit dem dB? Viele von uns können die vielen Fragmente ihres Wissens rund um Antennen nicht wirklich so zusammenfassen, dass sie im praktischen Funkbetrieb auch wirklich einen Nutzen daraus ziehen oder auch von Antennenmessgeräten ermittelte Kenngrössen interpretieren können. Auch René HB9NBG kann die Physik erfindet die Physik in unserem 47-seitigen Handbuch nicht neu 😉 Aber er versucht euch die grundlegende Wirkweise der Antenne so verständlich zu erklären, dass beim einen oder bei der anderen unter euch doch das eine oder andere „AHAAAA“ hervorgerufen werden wird und gibt auf viele Fragen rund um das wichtigste Glied in der Kette eurer Amateurfunkstation eine verständliche Antwort – das Inhaltsverzeichnis unserer neuen Auflage (März 2026) gibt euch einen detaillierten Überblick.

Antennengrundlagen für Einsteiger von René, HB9NBG (neue Auflage März 2026)  |  CHF 29.90

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