3Y0K – Eine DX-Pedition ans Ende der Welt

Vor ein paar Wochen haben wir hier darüber berichtet, wie Funkamateure rund um den Globus sich im Äther auf die Jagd nach sogenannten „DX-Peditions“ machen – siehe ATNO #239 im Log – Lutz Electronics, Schweiz .

Aus vielen der im Artikel angesprochenen insgesamt 340 DXCC-Gebieten sind sehr oft Amateurfunkstationen im Äther anzutreffen. Besonders an den Wochenenden der grossen weltweiten KW-Contests kriegt der ambitionierte OM oder die tüchtige YL mit etwas Glück schon mal das bei KW-Amateuren begehrte DXCC-Diplom zusammen, das vergeben wird für bestätigte QSOs mit mindestens 100 verschiedenen DXCC-Gebieten – DXCC ist übrigens der DX Century Club; also der „DX-Hunderter-Club“. Für Funkanmateure, die – wie ich – die konventionellen „Human-Modes“ SSB und CW bevorzugen und lieber auf Betriebsarten wie FT8 verzichten, wird’s zuweilen schon mal schwierig den eigenen DXCC-Stand zu erhöhen, wenn man mal etwa 230 überschritten hat. Wenn dann mal eine Station mit einem Präfix aus der Liste der „Most Wanted DXCC“ im Äther auftaucht, die unter den 10 „seltesten“ figuriert, dann braucht’s gutes Equipment, ein gutes Operating und auch noch ein wenig Glück das neue DXCC ins Log zu kriegen – auch in FT8.

Unter 3Y0K ist seit einigen Tagen eine Crew von abenteuerlustigen DX-Peditionären aus Bouvet Island in den Tiefen des südlichen Atlantiks QRV, die als #10 auf der angesprochenen „Most-Wanted DXCC -List“ figuriert. Warum es zuweilen schwierig sein kann ein QSO mit einer derart begehrten Amateurfunkstation ins Log zu kriegen, davon erzählen wir euch ein wenig mehr in unserem neusten YouTube-Video….


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Für mich selber ist es bei dem einzigen QSO mit 3Y0K auf 17m in CW geblieben bisher – die Signale, die wir hier von der DX-Pedition auf den anderen Bändern hören konnten bisher, sind mit Rapporten von 519 bis maximal 539 halt schon eher dünn, und mit unserem Standort grad am Nordhang des Juras haben wir da trotz erstklassigem Equipment kaum eine Chance die Pile-Ups zu durchbrechen. Viele unter euch werden allerdings nicht vollständig abgeschirmt sein für den SP (Short Path) in Richtung Süden – lasst euch die Chance deshalb nicht entgehen 3Y0K auch noch ins Log zu kriegen!

Enge Platzverhältnisse im „Shack“ von 3Y0K

Nach aktuellsten Informationen kämpft man im Camp von 3Y0K derzeit mit heftigen Stürmen und äusserst widrigen Wetterbedingungen. Neben der 160m-Antenne sollen auch 20m-Antennenanlagen dadurch derart beschädigt worden sein, dass man auf den Bändern im Moment keinen Betrieb mehr machen kann. Weil sowohl das ganze Equipment als auch die Crew nach Abschluss der Aktivitäten per Helikopter von der Insel auf das Expeditionsschiff zurückgeflogen werden müssen, und die Wetterprognosen auch für die kommenden Tage schwierige Verhältnisse voraussagen, kann es sein, dass man bereits am kommenden Wochenende Zeitfenster mit ruhigeren Wetterbedingungen für den Rückbau der Anlagen nutzen wird.

Die Crew kämpft aktuell mit sehr widrigen Wetterbedingungen und Stürmen mit bis zu 100km/h. Die 160m-Vertical und die 20m-Beam (Foto) wurden durch die Stürme stark in Mitleidenschaft gezogen

Wir danken der Crew von 3Y0K für ihren unglaublichen Abenteuergeist und Einsatz das Most-Wanted DXCC #10 On-Air zu bringen und wünschen euch allen Good DX und Good Luck bei der Jagd auf 3Y0K für die verbleibenden Tage der DX-Pedition 👍🍀

vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

Antennengrundlagen einfach erklärt

Die Antenne ist ein wesentlicher Bestandteil einer Drahtlosen Kommunikationsanlage. Für uns Funkamateure ist sie oftmals das Glied in der Kette, das darüber entscheidet, ob wir die Verbindung mit einer seltenen DX-Station loggen können, oder ob es mit dem Sprung unserer Aussendung rund um den Globus halt eben doch nicht klappt. Unter Funkamateuren ist deshalb die Aussage „die Antenne ist der beste Verstärker“ ein sehr gerne genutzer Slogan. Aber wie funktioniert denn die Antenne überhaupt? Was bedeutet Resonanz, was ist der Unterschied zwischen Abstimmen und Anpassen? Wie kann die Umgebung die Wirkung einer Antenne und damit auch ihr Abstrahlverhalten beeinflussen? Wie und womit messe ich Kenngrössen in Antennenanlagen, und was sagen sie aus? Warum „arbeiten“ wir mit dem dB? Viele von uns können die vielen Fragmente ihres Wissens rund um Antennen nicht wirklich so zusammenfassen, dass sie im praktischen Funkbetrieb auch wirklich einen Nutzen daraus ziehen können. Auch René HB9NBG erfindet die Physik in unserem 47-seitigen Handbuch nicht neu 😉 Aber er versucht euch die grundlegende Wirkweise der Antenne so verständlich zu erklären, dass beim einen oder bei der anderen unter euch doch das eine oder andere „AHAAAA“ hervorgerufen werden wird und gibt auf viele Fragen rund um das wichtigste Glied in der Kette eurer Amateurfunkstation eine verständliche Antwort – das Inhaltsverzeichnis unserer neuen Auflage (März 2026) gibt euch einen detaillierten Überblick.

Antennengrundlagen für Einsteiger von René, HB9NBG (neue Auflage März 2026)  |  CHF 29.90

Das Handbuch ist soeben aus dem Druck bei uns eingetroffen – Bestellungen bitte per Mail an info@lutz-electronics.ch

Unsere weiteren Handbücher mit viel Praxisbezug

Kommst Du soeben „frisch ab Presse“; d.h. hast Du gerade eben Deine Amateurfunkprüfung abgelegt und suchst noch hilfreiche Tipps und Tricks für Deinen Einstieg? Oder gehörst Du zu den Wiedereinsteigern, die nach längerer Absenz ihr „altes“ Hobby neu entdeckt haben oder es wieder entdecken wollen? Dann sind unsere Handbücher mit viel Praxisbezug unentbehrliche und wertvolle Ratgeber für Dich!

Amateurfunkbetrieb in der Praxis
von René, HB9NBG

Der lizenzierte Funkamateur verfügt i.d.R. über grundlegende theoretische Kenntnisse in Elektrotechnik und Elektronik und weiss auch wie Amateurfunkkomponenten grundsätzlich funktionieren. Der Funkbetrieb an sich allerdings ist kein Prüfungsbestandteil und wird deshalb auch in vielen Vorbereitungskursen zur Amateurfunkprüfung nicht oder nur am Rande behandelt. Mit unserem Handbuch „Amateurfunk in der Praxis – Vom Einstieg bis zum DXCC“ erfährst Du alles, was Du wissen musst, damit Dein Einstieg in die faszinierende Welt des Amateurfunks zum vollen Erfolg wird! Wir haben das Handbuch komplett überarbeitet; es umfasst in der neuen Auflage 2025 62 Seiten und enthält neu u.a. auch ein umfangreiches Kapitel zum Einstieg in die Morsetelegraphie – das Inhaltsverzeichnis gibt Dir einen detaillierten Überblick.

 

Handbuch „Amateurfunkbetrieb in der Praxis“ von René, HB9NBG (Auflage Januar 2025)  |  CHF 29.90

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Die neue Auflage ist da – Jetzt bestellen!

SOTA, POTA, WWFF, COTA, etc… Das sind sie; die Betriebsarten, die draussen stattfinden. Hast Du Amateurfunk schon mal im Freien ausprobiert? Viele Funkamateure haben aufgrund ihrer individuellen Wohnsituation nicht die Möglichkeit zu Hause Antennen für den Betrieb auf den Kurzwellen-Bändern aufzubauen. Das Hobby deswegen an den Nagel hängen? Auf keinen Fall! Für uns Bewohner eines Alpenlandes bietet sich der Funkbetrieb von Berggipfeln oder auch schon von Hügeln z.B. im Jura geradezu ideal als Alternative zum Amateurfunkbetrieb zu Hause an. Amateurfunk mit einer Wanderung zu verbinden und dabei mit wenig „Hardware-Aufwand“ und QRP-Equipment QSOs rund um den Globus zu fahren und sogar grossartige DX zu loggen, das macht unglaublich viel Spass 🙂 Aber wie funktioniert eigentlich SOTA? Gibt’s bei mir in der Nähe sogar einen kleinen SOTA-Gipfel, auf dem ich mal erste Erfahrungen sammeln kann? Was brauche ich dafür? Wie und womit logge ich meine QSOs auf dem SOTA-Gipfel? Carine und ich sind selber seit 10 Jahren als SOTA-Aktivierer auf Tour und haben dabei schon fast 800 SOTA-Gipfel in der Schweizer Bergwelt aktiviert. 2017 haben wir zum ersten Mal unseren Workshop SOTA für Einsteiger durchgeführt und dafür auch ein Dossier mit den Grundlagen zum SOTA-Betrieb verfasst. In den 8 Jahren, die seither vergangen sind, durften Carine und ich dank SOTA unzählige grossartige Bergtouren erleben und dabei Tausende von QSOs in FM, SSB und CW mit allen Kontinenten loggen. Aus allen unseren Erfahrungen haben wir das Essenzielle für euch herausgepickt und präsentieren euch jetzt unser neues, 44-seitiges Werk „SOTA – Das Handbuch“, das euch Step-by-Step erklärt, wie ihr selber erfolgreich und mit viel Spass in die Betriebsart SOTA einsteigt und dabei schon bald eure ersten On-Air-Gipfelerfolge feiert 🙂

SOTA – Das Handbuch  |  SOTA von A-Z auf 44 Seiten in Farbe (Auflage Februar 2025)  |  CHF 29.90

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ATNO #239 im Log

ATNO? Diejenigen unter euch, die sich zu den Jägern und Sammlern unter den Funkamateuren zählen, kennen den Begriff. ATNO steht für „All Time New One“, und wer im DX-Cluster einen Spot absetzt mit dem Hinweis „ATNO“ in den Bemerkungen, der kann sich zu den ganz glücklichen DX-Jägern zählen, denn er hat soeben ein QSO geloggt mit einem DXCC-Gebiet, mit dem er bisher noch keinen Funkkontakt hatte.

Die Welt der Funkamateure besteht aus 340 sogenannten DXCCs; einfach gesagt sind das 340 verschiedene „Länder“, aus denen Funkbetrieb gemacht wird. Länder steht in Anführungs- und Schlusszeichen, weil unter den DXCCs auch viele Inseln zu finden sind – auch unbewohnte – die grundsätzlich einem Land angehören, das für sich selber ein eigenes DXCC ist. Der „DXCC“ ist der sogenannte DX Century Club, dem ein Funkamateur beitreten kann, wenn er Funkkontakte mit mindestens 100 solcher DXCC-Gebiete durch entsprechende Empfangsbestätigungen (der Funkamateur nennt das QSL) belegen kann. Für viele Funkamateure ist deshalb diese Jagd auf DXCCs ein ganz besonders attraktives und spannendes Tätigkeitsfeld in ihrem Facettenreichen Hobby, und die Erlangung des „DXCC-Diploms“ ist ein grosses Ereignis 🙂

ATNO #239. Nun, der OM und die YL, der bzw. die auch sehr fleissig in FT8 unterwegs ist, wird bei der Zahl wohl ein wenig ins Schmunzeln kommen und sich fragen, warum ich daraus sogar einen News-Beitrag für unsere Homepage schustere. Ihr kennt es alle aus unterschiedlichen Bereichen in eurem Leben: Ein weiterer „Step“ ist für uns dann besonders wertvoll, wenn er uns nicht einfach in den Schoss fällt. Als langjährig aktiver DX-Jäger werden solche Ereignisse zunehmend seltener – ganz besonders, wenn man sich wie ich im Funkbetrieb ausschliesslich auf die konventionellen Übertragungsarten CW (Morsen) und SSB konzentriert und konsequent keinen FT8-Betrieb macht. Vor ein paar Wochen war mir bei meinen täglichen Recherchen die Ankündigung der DX-Pedition von KP5/NP3VI auf der kleinen Insel Desecheo Island zwischen Puerto Rico und der Dominikanischen Republik ins Auge gestochen. „Naja, die Karibik arbeite ich ja nun wirklich täglich – sogar mit 10W in SSB“, hatte ich mir gedacht und erwartet, dass es für mich ein Kinderspiel sein würde, dieses ATNO ins Log zu kriegen. Die sehr leisen Signale der DX-Pedition am ersten Abend nach ihrem Start hatten mich dann doch eher verwundert, und in Gesprächen mit einigen unserer Kunden, die in der Schweiz zu den „KW-Big-Guns“ zählen, wurde klar, dass die Crew aus der Karibik wirklich sehr leise zu hören ist hier in Europa. Ein paar mal habe ich dann in den vergangenen Wochen trotzdem auf die Frequenzen gedreht, die für KP5/NP3VI gespottet wurden, aber als sie wirklich durch Band weg kaum hörbar waren für mich, hatte ich den Traum des Loggens meines ATNO #239 eigentlich schon begraben.

Freitagabend: Desecheo habe ich längst vergessen. Es ist halb 5 Uhr Nachmittags, und wir machen nach einer intensiven Arbeitswoche etwas früher Feierabend – Zeit wieder einmal ein wenig in die Bänder reinzuhören… Faul wie man nach Jahrzehnten des DX-Jagens wird, schaue ich mal in den DX-Cluster: Naja, Amerikaner, Indonesier, Brasilianer, Faeroer Inseln… nichts, was mich wirklich vom Hocker haut. Auch die „Wasserfälle“ der oberen Bänder – sie interessieren mich besonders, weil auf 20m tagsüber schon wieder „Short-Skip“ herrscht – zeigen nur wenig kontrastreiche Nuancen 😉 …ich schalte ins 12m-Band… wooow! Was ist das denn? Der CW-Bereich zwischen 24.890 und 24.910 ist ja zum Bersten voll 🤔 Ich dreh mal mit dem VFO auf die scharf abgegrenzten Peaks, die mir mein K4D im Spektrum zeigt… Hmmmm…. keine CQs – nur Rufzeichen aus aller Welt – noch einmal und noch einmal. Die können nur wie vergiftet auf die CQ-Rufe einer seltenen Station im SPLIT-Mode antworten!? Ich drehe nach unten… unglaublich starke Signale reihen sich fast nahtlos aneinander… und da: Eine Lücke von etwa 1kHz und ein etwas leiseres, aber gut hörbares Signal: Es ist KP5/NP3VI !

YES – YES – YES 🤩 Nie hätte ich’s gedacht, dass ich die DX-Pedition auf die Desecheo Islands doch noch arbeiten und damit mein ATNO #239 loggen könnte, bevor die Crew da nach etwa 3 Wochen wieder ihre Segel streichen wird😅 Wochenlang waren die Signale aus der Karibik zumindest bei meinen Versuchen derart leise zu hören, dass selbst Morsezeichen kaum zu verstehen waren – jetzt hat’s doch noch geklappt mit dem Austausch von ein paar Morsezeichen auf dem 12m-Kurzwellen-Band 😁 Die Wasserfall- und Spektrumsanzeige im K4D von ELECRAFT versteht es halt schon Signale zu visualisieren, wie ich das sonst in der Qualität noch nie bei einem anderen Amateurfunk-Transceiver gesehen habe, und die intuitive Bedienung der für DX-Jäger und Contester zugeschnittenen Funktionen wie SPLIT macht den K4 für ambitionierte KW-Amateure aus meiner ganz persönlichen Sicht halt schon zur 1.Wahl👍 Oftmals klappt’s damit sogar mit der „Barfussleistung“ von 100W erfolgreich in der Jagd auf seltene DXCCs mitzumischen – hier bei KP5/NP3VI war ich aber ganz froh das Kilowatt aus der KPA1500 und die MOSLEY MP-33NW zur Hand zu haben 🙂

Ihr kennt es noch nicht, das Kribbeln bei der Jagd per Funk auf bewohnte und unbewohnte Flecken unseres Planeten? Schaut doch mal rein in unsere 2-teilige YouTube-Reihe zum „Grossen 1×1 der DXer“


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Jetzt wünschen wir euch Good DX und viel Erfolg bei eurer Jagd aufs nächste neue DXCC! Auf den Seiten von ClubLog und DX WORLD.net findet ihr Informationen dazu, welche DX-Peditions ausser KP5/NP3VI im Moment auch noch on-air sind.

3Y0K – Crew auf dem Weg nach Bouvet Island

Und aus der Liste der bevorstehenden DX-Peditions möchten wir eine ganz besondere für euch herausfischen: Bouvet Island liegt in der wildesten Gegend der Welt und wird auch gerne als abgelegenster unbewohnter Platz der Erde bezeichnet. Eine Funkverbindung mit solchen Plätzen herstellen zu können ist deshalb für jeden Funkamateur und jede YL ein ganz besonderes Erlebnis, und Informationen über bevorstehende DX-Peditions an solche „Most-Wanted DXCC“ erregen in Amateurfunkkreisen ganz besonders viel Aufsehen. 3Y0 ist der Präfix von Bouvet Island und gilt als Nr.10 auf der Liste der „Most-Wanted DXCC“ weltweit.

Erst insgesamt 4 mal überhaupt wurde von Bouvet Island Amateurfunkbetrieb gemacht – zum ersten mal 1977. Auf der Seite von YO2BTW findet ihr eine kompakte Übersicht der bisherigen 3Y0-Aktivierungen. Und jetzt steht sie kurz bevor: Die Aktivität von 3Y0K. Das Team gibt bekannt, dass man nach einer rund 3-wöchigen Verzögerung am 21.Februar mit dem Schiff in Kapstadt, Südafrika in Richtung Bouvet Island abgelegt hat. Keine weiteren Zwischenfälle vorausgesetzt, wird mit der Ankunft auf Bouvet am 26.Februar gerechnet. Bitte beachtet unbedingt, dass 3Y0K ausschliesslich im SPLIT-Mode arbeiten wird! Der Run auf die DX-Pedition wird erfahrungsgemäss gigantisch sein, und ein sauberes Operating von uns allen gibt jedem von uns eine Chance 3Y0K ins Log zu kriegen – für mich wäre es dann voraussichtlich das ATNO #240 🙂 Wir wünschen euch allen viel Spannung bei der Jagd auf die DX-Pedition und viel Erfolg fürs Loggen von 3Y0K 👍

Und falls es euch noch an Equipment fehlt, dann wisst ihr ja, wo ihr uns findet… 😉

vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

ELECRAFT K4 Remote – Breaking News

An der Swiss HAM / Crypto / Elektronik vor 2 Wochen hatten Carine und ich den Besuchern unseres Standes echtes „Amateurfunk-Feeling“  vermitteln können, ohne dafür an Ort und Stelle eine Antenne aufbauen zu müssen. Das neue und echt revolutionäre Remote-Device K4/0 gibt uns ein Instrument in die Hand, um die grosse Faszination, die der Funkbetrieb auf den Kurzwellenbändern auf den Funkamateur ausübt, nun wirklich immer und überall zu vermitteln und unsere Begeisterung auf andere überspringen zu lassen, die noch nie zuvor etwas von Amateurfunk gehört haben.


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Mit der Sprecherlaubnis vom BAKOM durften Besucher unseres Auftrittes im Museum ENTER mit dem Rufzeichen unseres Clubs, HB9CR, auch ohne eigene Lizenz auf Sendung gehen, und der Funke ist dabei definitiv auch auf den einen oder die andere zukünftige Funkamateurin über gesprungen 🙂 Neben den Museums-Besuchern, die in der Sonderausstellung meist ungeplant zum ersten Mal überhaupt mit Amateurfunk in Kontakt gekommen sind, haben natürlich auch viele Funkamateure und Funkamateurinnen aus der ganzen Schweiz und sogar aus Deutschland den Weg an die Swiss HAM / Crypto / Elektronik ganz gezielt unter die Räder genommen. Viele von ihnen hatten vor ihrem Besuch des Events die neue Remote-Lösung rund um den K4 noch nicht und einige nicht einmal ELECRAFT gekannt. Vor allem die, die bereits mit Lösungen anderer Hersteller über Remote arbeiten, waren echt beeindruckt, wie „Amateurfunk-like“ der K4/0 funktioniert – einige unserer Standbesucher haben gar nicht realisiert, dass sie über Remote arbeiten und haben uns gefragt, ob wir denn ein Antennenkabel aussen am Gebäude nach oben gezogen, und es an der Beam der Funkstation von HB9E angeschlossen hätten. Dabei kam es zu interessanten und angeregten Unterhaltungen über die Möglichkeiten, die Remotebetrieb auch denjenigen bieten könnte, die zu Hause selber keine Antennen aufbauen können, und ein Besucher hat bemerkt, dass sein Club sich zu seinem Missfallen leider einen IC-7610 angeschafft hat, und dass stattdessen ein K4 als Clubstations-Transceiver ihm als Mitglied des Vereins ganz andere und viel attraktivere Möglichkeiten eröffnet hätte.

Remote-Software-Lösungen neu auch für Windows, LINUX und MAC

Ganz grundsätzlich ist das Interesse von vielen Clubs gross, sich als neuen Clubstations-Transceiver einen K4 von ELECRAFT anzuschaffen. Da jeder K4 ohne zusätzlich erforderliche Hardware auch als „Server“ und für den Fernzugriff über maximal 4 „Clients“ gleichzeitig konfiguriert werden kann, könnten Mitglieder im Besitz eines K4/0 auch ohne eigene Antennenanlage per Remote über die Clubstation arbeiten, als ob sie direkt vor dem „richtigen“ Transceiver sitzen würden. Bisher waren viele Clubs dennoch zurückhaltend ein solches Projekt umzusetzen, weil die Nutzung der Clubstation über Remote für die Mitglieder halt doch zwingend die Anschaffung eines K4/0 voraussetzen würde. Die Lancierung der neuen Remote-Software QK4 von Mike, AI5QK für WINDOWS und LINUX füllt nun auch quasi die letzte Lücke für einen niederschwelligen Remote-Betrieb und macht die Anschaffung eines K4 von ELECRAFT nun definitiv für jeden Club zu einer echt lohnenden Anschaffung 🙂

Die neue QK4-Remote-Software von Mike, AI5QK ermöglicht neu den Remote-Betrieb eines K4 von ELECRAFT auch über Windows-, MAC- und sogar über LINUX-Rechner

Wir haben uns die Software grad mal vom Git-Hub von AI5KQ heruntergeladen und sie mal auf einem PC installiert. Die grundlegende Konfiguration des Routers mit Port-Forwarding funktioniert auch für den Remote-Betrieb über Computer so, wie wir sie in unserem Video K4/0 von ELECRAFT – Remotebetrieb neu definiert step-by-step erläutern – als Port müsst ihr für die IP-Adresse eures „Server-K4“ im Shack auch für die Softwareversionen von Mike den Port 9205 freigeben, und wie beim K4/0 könnt ihr auch in der Software als HOST statt der IP-Adresse in eurem lokalen Netzwerk eine Dynamische DNS-Adresse eingeben, damit ihr auch mit dem Computer von überall auf der Welt via Remote über euren K4 im heimischen Shack arbeiten könnt. Bei uns hat die Installation und der Remote-Zugriff auf Anhieb funktioniert 😁👍

Ganz persönlich schätze ich den K4 von ELECRAFT mit der neu zur Verfügung stehenden Windows- und LINUX-Lösung, der bereits verfügbaren MAC-Remote-Software und ganz besonders mit dem Zugriff über das K4/0-Device als den Transceiver ein, der die flexibelsten Möglichkeiten in Punkto Remote-Zugriff unter sämtlichen KW-Transceivern auf dem Markt bietet. Sobald auch noch das 2m/70cm-Nachrüstboard für den K4 verfügbar ist, wird das Flaggschiff von ELECRAFT definitiv in allen Belangen die absolute Referenz auf dem Markt der Amateurfunk-Transceiver sein 🙂

Natürlich ist der K4D sowie auch das neue K4/0 ab Lager bei uns verfügbar 🙂

Carine und René definieren ihre „Komfortzona“

Was unterscheidet den „Profi-Funk“ vom „Amateurfunk“ ? Was ist es, was Carine an unserem kommunikativen Hobby besonders fasziniert? Wie ist Lutz-Electronics entstanden, und wie sind Carine und René mit ihrem Business im Amateurfunkbereich gelandet? In der neusten „Komfortzona“ erfahrt ihr’s – und noch ein paar andere Sachen… 😁

Natürlich kommt in der Sendung auch unsere ganz grosse Leidenschaft SOTA zur Sprache, und dazu werden ein paar Ausschnitte der kleinen SOTA-Doku eingeblendet, die der Moderator der Sendung, Sebastian Antener, und sein Kameramann Alain Kalbermatten bei einer gemeinsamen kleinen SOTA-Tour im Unterwalliser Ovronnaz im November 2025 mit uns gemacht haben – die ganze SOTA-Doku könnt ihr hier auch nachschauen: Faszination Amateurfunk: René und Carine kombinieren ihre Hobbies. Wandern und Funken / Canal9