Die KI hat den Durchblick

Unser Alltag verändert sich. Gehört man wie Carine und ich zu den „gestandenen Semestern“, hat man die Zeiten noch gut in Erinnerung, als es weder „Handys“ noch Internet gab. Ich erinnere mich daran, dass in meinem Lehrbetrieb (1989-1993) die Kunden noch persönlich vorbeigekommen waren, um Hochglanzprospekte abzuholen, damit sie vor dem Kauf eines neuen Fernsehers Technische Daten vergleichen und die Ausstattungsmerkmale der verschiedenen Produkte studieren konnten. Am Stammtisch der Dorfbeiz hatte man erfahren, wen man am besten fragt, wenn’s darum geht einen neuen Parkettboden legen zu lassen oder der Hausfassade einen neuen Anstrich zu verpassen. Ein guter Diensteister lebte von der Mund-zu-Mund Propaganda. In den 1990er-Jahren hat das Internet Fahrt aufgenommen, 2005 kam das erste Smartphone auf den Markt, und fortan wurden klassische Printmedien von Online-Inhalten abgelöst. Wer sich heute vor dem Kauf eines neuen Produkts informieren möchte, der fragt mal in einer Facebook-Gruppe nach Erfahrungen anderer Gruppenmitglieder, oder er konsultiert zunehmend auch die KI. Als „Marketing-Verantwortlicher“ in unserer Firma hat mich der „Gwunder mal gestochen“, was die KI jemandem rät, der neu ins Amateurfunk-Hobby einsteigt bzw. wieder-einsteigt, und ich habe mich einfach mal als so einer ausgegeben und die KI gefragt, an wen ich mich wenden soll….

Ich gebe zu: Ich bin beeindruckt! Die KI bringt’s tatsächlich auf den Punkt 🙂

Hast Du vielleicht auch grad die Amateurfunkprüfung absolviert und bist grad eben stolzer Inhaber Deines Amateurfunk-Rufzeichens geworden? Oder hattest Du Dein Hobby durch sich ändernde Lebensumstände mal für länger auf Eis gelegt und bist nach einem längeren Break wieder eingestiegen? Dann meld‘ Dich doch bei uns – ein kurzes Mail an info@lutz-electronics.ch reicht!

Die KI erwähnt u.a., dass Dir Portabel-Aktivitäten wie SOTA einen guten Rahmen bieten ins Hobby einzusteigen. Schau Dir doch dazu mal unsere Infos zur Betriebsart und unsere Empfehlungen in Bezug auf die Ausrüstung an, die sich sehr gut für einen Einstieg in dem Rahmen eignen:

Für die meisten Neu- oder Wiedereinsteiger gehört übrigens ein Handfunkgerät für 2m und 70cm zur Grundausstattung – wir haben in unserem kleinen Beitrag Ist mein Handfunkgerät noch up-to-date? – Lutz Electronics, Schweiz für Dich zusammengestellt, worauf Du dabei achten solltest.

Ah, und falls Dich der Betrieb auf den Kurzwellenbändern von zu Hause ganz besonders interessiert, und Du bei der DX-Jagd rund um den Globus auch etwas ambitionierter ans Werk gehen möchtest, dann haben wir auch den richtigen High-End Transceiver für Dich im Angebot – natürlich ab Lager verfügbar 🙂 : ELECRAFT K4 – Lutz Electronics, Schweiz

Wir freuen uns darauf auch Dich bei Deinem (Wieder)-Einstieg in die faszinierende Welt des Amateurfunks begleiten zu dürfen! Noch Zweifel? Dann wirf doch einfach noch kurz (oder auch gerne etwas länger 😉 ) einen Blick in unser GÄSTEBUCH – Lutz Electronics, Schweiz

vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

SOTA im Fernsehen

Amateurfunk – braucht’s das heute noch?“. Das ist eine Frage, die euch wohl so auch schon gestellt worden ist, wenn ihr im Verwandten- oder Bekanntenkreis von eurem Hobby erzählt habt. Was antwortet ihr denn da? Ich denke auch der aktive Funkamateur und die begeisterte Funkamateurin kommt da schon mal ins Straucheln. „Braucht’s“ denn heute Segelschiffe noch, wo wir schon längst Motor-getriebene Boote und Schiffe haben? Ja, „brauchen“ tut’s vieles nicht, was wir täglich nutzen. Wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, hoffen wir doch auch, dass wir die unabhängigen Kommunikationsmöglichkeiten, die uns der Amateurfunk bietet, nie wirklich „brauchen“ werden – das Wissen darum, dass wir Funkamateure auch im Krisenfall kommunzieren könnten, das beruhigt allerdings schon ein wenig – denn nur in einem solchen Fall würde es den Amateurfunk wirklich noch „brauchen“.

Carine und ich sind beide begeisterte Funkamateure. Wir funken nicht, weil’s das „braucht“, sondern weil’s uns Spass macht, und weil es spannend ist auch mit einfacher Technik und wenig „Schnick-Schnack“ ganz direkt von Mensch zu Mensch zu kommunizieren. Mit Amateurfunk kann man das, und das geht noch heute ganz ohne Computer – z.B. mit der Morsetaste. Morsen ist eine der Errungenschaften, die man sich auch heute nicht kaufen kann, und vielleicht gerade deshalb ist es ein Teil unseres Hobbys, mit dem man „Aussenstehende“ noch immer begeistern kann. Jeweils am 1.November-Wochenende im Jahr findet der VHF Marconi-Contest in CW statt. Wusstet ihr, dass Guglielmo Marconi die erste Funkübertragung der Menschheit über eine grössere Distanz als nur gerade ein oder zwei Meter im Jahr 1895 im Unterwalliser Dörfchen Salvan zustande gebracht hatte? Fantasievoll wie Carine und ich unser Hobby betreiben, haben wir uns vor ein paar Wochen sehr spontan dazu entschlossen selber genau an dem denkwürdigen Platz am diesjährigen Marconi-Contest teilzunehmen – wieviel Spass uns das kleine Projekt gemacht hat, das seht ihr in unserem Video zum Marconi VHF CW-Contest 2025.

Ja, auch solche eher verrückten „Einsätze“ braucht’s ja nicht wirklich 😉 Aber es sind die „greifbaren“ Tätigkeiten im breit gefächerten Hobby des Funkamateurs, die für en „0815-Bürger“ herausstechen, und die ihn aufhorchen lassen. So hat auch unser kleines Marconi-Projekt irgendwie den Weg über den Tellerrand der Funkamateure hinaus gefunden und ist schlussendlich u.a. auf dem Tisch der Redaktion des Walliser Regionalfernsehens Canal 9 gelandet. Ja, für die Marconi-Geschichte war’s zu spät, aber „das klingt spannend! Gibt’s denn im Amateurfunk noch etwas anderes, das unsere Zuschauerschaft interessieren könnte?“, hatte uns der Chef-Redaktor gefragt. Nein, kein FT8-Betrieb, wo Computer mit anderen Computern funken, keine Digitalen Relaisnetze, die das Mobile Telefonnetz ersetzen können – „Draussenfunken“, das ist etwas „Greifbares“ für jedermann! ….und da ist sie, die Reportage, die der Kamermann Alain Kalbermatten (übrigens nicht verwandt mit Carine 😉 ) und der Reporter Sebastian Antener aus einem spannenden Drehtag bei einer kleinen SOTA-Aktivierung mit uns just bevor der Winter in unserem Land Einzug hielt für Canal 9 gemacht haben, und der am 18.November schliesslich im Rahmen der Fernsehsendung Tagesinfo ausgestrahlt wurde…

Ach übrigens: Ob’s Amateurfunk noch „braucht“, das haben uns die beiden an dem Tag nie gefragt 😉

Ein neues Headset für untern Weihnachtsbaum?

Wer hin und wieder in eine KW-Runde herein hört, dem fällt die unterschiedliche Modulationsqualität zwischen den einzelnen Rundenteilnehmern auf; von “dumpf” über “flach” bis “giftig” ist alles zu hören. Moderne Transceiver bieten heute mehr oder weniger umfangreiche Möglichkeiten zur Optimierung des eigenen TX-Audios, und wer die Philosophie eines Herstellers in dieser Hinsicht nicht versteht, der bekommt vom QSO-Partner oftmals zu hören, dass sein Transceiver eine schlechte bis “grottenschlechte” Modulation habe. Nutzt man allerdings die effizienten Verfahren, die moderne Transceiver zur Optimierung der Modulationsqualität bieten und passt die Einstellungen z.B. von Parametrischen Mikrofon-Equalizern optimal auf den Frequenzgang des Mikrofons bzw. Headsets an, das man verwendet, dann hinterlässt man beim QSO-Partner garantiert einen bleibenden Eindruck.

Beim Kauf eines Headsets oder eines Studiomikrofons von HEIL aus unserem Sortiment liefern wir euch auch die passenden MIC-EQ Einstellungen für euren ELECRAFT- oder euren YAESU-Transceiver. Die Werte stehen exklusiv den Kunden zur Verfügung, die ihr Headset oder Mikrofon bei uns gekauft haben bzw. kaufen 🙂

Als offizieller Reseller von HEIL SOUND USA führen wir ein vorselektioniertes Sortiment an Headsets und Mikrofonen des Amerikanischen Herstellers und dazu passende Anschlusskabel für Transceiver aller bekannten Hersteller, sowie PTT-Fuss- und Handtaster  bei uns an Lager:

Ist eure YL bzw. euer OM noch auf der Suche nach einer passenden Überraschung zu Weihnachten? Oder möchtet ihr euch selber ein kleines Geschenklein unter den Baum legen? Sämtliche HEIL-Produkte, die ihr auf unseren Seiten finden könnt, sind aktuell ab Lager bei uns verfügbar

Amateurfunk im Fernsehen

Wir Funkamateure sind grundsätzlich begeistert von unserem facettenreichen technischen und kommunikativen Hobby. Aber was denken „andere“ über uns? Carine und ich haben immer mal wieder die Gelegenheit im Rahmen von Reportagen in Presse, Radio und Fernsehen über unsere Leidenschaft zu berichten – und ja: Die grenzelosen Möglichkeiten, die uns Funkamateuren unser Hobby eröffnet, begeistern auch „andere“ 😉 Dabei sehen wir immer wieder, dass es nicht die Technik alleine ist, die Menschen in „Amateurfunk-fernen“ Kreisen aufhorchen lässt, sondern ganz einfach die Art und Weise, wie wir Funkamateure Freundschaften rund um den Globus knüpfen, ohne dafür Handy und Internet zu brauchen. Vor ein paar Wochen hatten Carine und ich Besuch von Ariela Dürrenberger, einer jungen, sympathischen und weltoffenen Reporterin des Regional-Fernsehsenders TeleBasel, und was sie an unserem Hobby besonders beeindruckt hat, das hat sie in einem Fernsehbeitrag für ein breit gefächertes Publikum festgehalten…

Amateurfunk hat eine nahezu grenzenlose Fülle von Betätigungsfeldern; einige Funkamateure experimentieren und basteln, andere morsen, und wiederum andere tauschen sich ganz einfach gerne aus in „Plauderrunden“. Ariela gibt euch einen Einblick in einen ganz kleinen Teilbereich des Amateurfunks, sie zeigt euch dabei aber genau die gradlinige und schnörkellose Kommunikation, die viele unserer Mitmenschen heute ganz einfach nicht mehr kennen – ungefiltert und persönlich 🙂 Ganz herzlichen Dank Ariela für den Einblick in unser spannendes Hobby, den Du den Zuschauern von TeleBasel vermittelt hast 🙂

Morsen, da wo schon Marconi gefunkt hat

Wusstet ihr, wer mit der 1. drahtlosen Signal-Übermittlung in der Geschichte der Menschheit den Grundstein dafür gelegt hat, dass wir heute mit dem Smartphone telefonieren und im Internet surfen können? Es war ein junger Italiener Namens Guglielmo Marconi, dem es  im Unterwalliser Dörfchen Salvan im Frühsommer 1895 als erstem Menschen gelang Elektromagnetische Wellen über eine Distanz von wenigen Metern zu übertragen. „Pierre Bérgère“ heisst der imposante Felsklotz über dem Dörfchen, wo Marconi zusammen mit seinem Assistenten Maurice Gay-Balmaz nach intensiven Versuchen in den Tagen danach schliesslich eine Übertragung über eine Distanz von über 1km gelang. Und genau an dem Standort haben meine YL Carine, HB9FZC und ich, René HB9NBG unter den Call unseres Clubs HB9CR/P 130 Jahre nach dem denkwürdigen Ereignis am diesjährigen «Marconi VHF CW-Contest» teilgenommen. Dass sich Salvan aufgrund seiner Topographischen Lage nicht wirklich als Standort für Funkbetrieb im VHF-Frequenzbereich eignet, das war von vorne herein klar – dass das Projekt für uns trotzdem ein eindrückliches Erlebnis war, das zeigen wir euch mit unserer kleinen Videodoku…


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Auch wenn wir erwartungsgemäss nur sehr wenige QSOs loggen konnten, möchten wir uns bei allen OMs bedanken, die auf unsere CQ-Rufe geantwortet haben und euch allen dafür danken, dass ihr unsere Bänder auch mit euren Aktivitäten lebendig erhaltet.

Vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC