HEIL BM-17 – Das beliebteste Headset unserer Kunden

Carine, HB9FZC mit dem BM-17 DYN an unserer Heimstation

Es ist unser Bestseller unter den Headsets: Das BM-17 von HEIL. In zwei unterschiedlichen Ausführungen – einmal mit Elektret-Kapsel und speziell für die Verwendung mit ICOM-Transceivern geeignet, und einmal mit Dynamischer Kapsel für alle anderen Transceiver – überzeugt das leichte Headset mit hohem Tragkomfort und mit ausgezeichneten Klangeigenschaften. Wir haben ein wenig mit der Dynamischen Version experimentiert und liefern auch gerne die dabei ermittelten MIC-Equalizer Einstellungen für YAESU- und ELECRAFT-Transceiver – hier die Ergebnisse unserer Tests in einem kleinen “Mitschnitt” von Walters (HB9CPH) Durchgang in der Davoser-Runde vom 24.Juni 2022 mit dem BM-17 am FT-991A und von einer kurzen Aufnahme meiner eigenen  Test-Aussendung mit dem BM-17 DYN und angepassten Mikrofon-Equalizer-Einstellungen am K4 .

Beide Versionen des BM-17 und auch passende Adapterkabel für den Betrieb an Transceivern aller „grossen“ Marken sind ab Lager bei uns verfügbar. Bestellungen bitte per Mail.

Ist mein Handfunkgerät noch up-to-date?

Ich (HB9NBG) habe meine Lizenz 1989 gemacht. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mit viel Herzklopfen zum ersten Mal ein Relais aufgetastet und CQ gerufen hatte – es war der „Petit Ballon“ auf 145.625MHz. Das FT-23R von YAESU war mein allererstes Amateurfunkgerät und für einige Jahre mein treuer Begleiter. Das „Handy“ war das kompakteste seiner Klasse und „konnte“ nur 2m und einfach FM, hatte ein paar Speicherplätze und einen 1750Hz-Ton für das Auftasten der Repeater. Auch als „UKW-Amateur“ stand mir damals eine regelrechte Spielwiese von Betriebsarten zur Verfügung; mit einem gebrauchten FT-290R ging’s so schon bald auf DX-Jagd im 2m-Band, und parallel dazu hatte ich erste Erfahrungen mit „Chatten“ über das damals sehr populäre Packet-Radio gemacht. User-Zugänge zum Packet-Radio-Netz hatten damals im 70cm-Band gearbeitet, und als einfaches Packet-Einstiegs-Setup diente vielen Funkamateuren damals ein C64 mit DIGICOM-Modem und ein einfacher 70cm-FM-Transceiver. KENWOOD lancierte zu der Zeit das Duoband-Handfunkgerät TH-77D – der perfekte Packet-TRX für mich 🙂 . Mit den aufkommenden 70cm-Repeatern auch für Voice war das KENWOOD-Gerät für mich der ideale Alleskönner, bis ich es 1996 zum reinen Packet-TRX degradiert hatte und mich das neue FT-50R von YAESU fortan bei meinen Outdoor-Aktivitäten begleitet hatte… es folgte darauf das VX-6, und kurz darauf das VX-8DE, das eine echte kleine Revolution dargestellt hatte, weil es das erste Handfunkgerät mit integrierter APRS-Funktionalität war.

Das YAESU FT-5D
Das „Handy“ mit state-of-the-art Ausstattung

Viele Jahre sind ins Land gezogen, seit ich damals beim FT-23R erstmals in meinem Leben eine PTT-Taste gedrückt hatte. Wurden vor über 30 Jahren Amateurfunk-Relais ausschliesslich mit dem 1750Hz-Ton aufgetastet und hatten in den 1990ern Repeater ausschliesslich in FM gearbeitet, sind die Anforderungen an ein modernes Handfunkgerät im Amateurfunkbereich heute deutlich vielfältiger geworden. Zweifellos gehört ein „Amateurfunk-Handy“ noch heute zur Grundausstattung eines Funkamateurs und sollte im „Starter-Kit“ jedes Newcomers enthalten sein. Es sollte 2m und 70cm „können“, und es sollte einen VFO-Mode bieten, in dem ich ganz einfach jede beliebige Frequenz im 2m- und im 70cm-AFU-Bereich eingeben und mich so spontan der „Umgebung“ anpassen kann. Eine Taste „T-Call“ ist auch heute nicht verkehrt, da Repeater vereinzelt noch immer mit 1750Hz aufgetastet werden – vielfältige Subaudio-Funktionen sind allerdings heute unabdingbar, weil viele moderne Relais nur noch mit Tone-Squelch oder TONE gearbeitet werden können. Neben Analoger FM-Kommunikation halten seit einigen Jahren auch Digitale Betriebsarten Einzug im 2m- und 70cm-Bereich; unter ihnen darf C4FM mit dem weltweiten Wires-X-Netz von YAESU wohl als die Digitale Betriebsart bezeichnet werden, die dem Amateurfunkgedanken offener Kommunikation am nahesten kommt. Auch für SOTA-Aktivatoren hat ein Handfunkgerät einen wichtigen Stellenwert: Viele SOTA-Gipfel lassen sich mit geringstem Aufwand auch auf 2m in FM aktivieren. Allerdings kann ein entsprechend ausgestattetes Handfunkgerät auch dann wertvolle Dienste leisten, wenn die eigentliche Aktivierung z.B. mit einem KX2 auf Kurzwelle über die Bühne geht: Zentral dafür, dass eine SOTA-Aktivierung erfolgreich ist, ist das sogenannte „Spotting“; gemeint damit ist die Bekanntmachung meiner Aktivität auf SOTAwatch in Echtzeit direkt vom Gipfel. Viele SOTA-Aktivatoren nutzen dafür eine App auf dem Smartphone. Aber was, wenn auf dem Gipfel kein Handy-Netz zur Verfügung steht? Genau da ist die APRS-Funktionalität des Handfunkgeräts Gold wert, denn über sogenanntes „APRS-to-SOTA-Spotting“ lässt sich ein Spot ganz einfach auch ohne Internet-Verfügbarkeit übers Handfunkgerät absetzen.

Ja, es gibt tatsächlich einige Aspekte bzw. Anforderungen, die für die Anschaffung eines neuen Handfunkgerätes sprechen könnten – Das FT-5D von YAESU erfüllt sie alle 🙂

FUNKSTILLE – Amateurfunk auf Schweizer Alpengipfeln

HESO / Herbstmesse Solothurn 2024 – Carine und ich hatten die Ehre im Rahmen der Sonderausstellung „FUNKSTILLE“ den Besuchern der Messe in unserer Präsentation das Thema „Bergtouren“ und „Amateurfunk“ näher zu bringen. Was hat es mit Amateurfunk-Aktivitäten auf Berggipfeln auf sich? Wie plane ich eine Bergtour? Wie setze ich in einem Notfall einen Notruf ab? Diese und weitere Fragen, die den Berggänger beschäftigen, haben wir für unseren Vortrag aufgearbeitet, und schliesslich nehmen wir die Zuschauer mit auf das „Stellihorn“ mit der SOTA-Referenz HB/VS-100 auf 3’436m im Saastal, eines unserer bisher eindrücklichsten Bergabenteuer. Der Regional-TV-Sender JumpTV hat uns das Video unseres Vortrags in voller Länge zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür. Wir wünschen spannende, informative Unterhaltung. Der Vortrag ist in Schweizerdeutsch gehalten – allerdings sprechen Carine und ich so langsam und deutlich, dass wohl auch viele OMs und YLs aus DL und OE uns verstehen können.


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Im Rahmen der Sonderausstellung FUNKSTILLE fanden neben unserer, 3 weitere Präsentationen zu spannenden Themen statt – ihr findet sie sowie ein Kurzvideo mit Impressionen der Veranstaltung auf der entsprechenden Seite des Regional-TV-Senders JumpTV. An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank auch an alle anderen Präsentatoren für euer Engagement, in dem ihr unserem grossartigen Hobby in der Öffentlichkeit ein „Gesicht“ gegeben habt.

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hpe cu soon agn es vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

Wie funktioniert eigentlich ein Amateurfunk-Relais?

Amateurfunk ist ein Technisches Hobby mit vielen Facetten. Der Funkamateur entwickelt, baut und betreibt Kommunikationssysteme zur Übertragung von Sprache und Daten. Er analysiert Ausbreitungsphänomene, misst sich in Funkwettbewerben mit anderen Funkamateuren, kommuniziert über Satelliten, und er ist auch sportlich unterwegs – z.B. im SOTA-Betrieb, wo der SOTA-Aktivator Berggipfel besteigt und sie als Standort für Funkbetrieb rund um den Globus mit einfachsten Mitteln nutzt. Auch wir sind selber begeisterte und äusserst aktive Funkamateure – Carine seit 2015 mit ihrem Rufzeichen HB9FZC, und ich selber bin seit 35 Jahren auf den Bändern als HB9NBG aktiv. Amateurfunk ist deshalb nicht bloss unser Beruf – Amateurfunk ist Carines und meine Passion 🙂 Durch unsere eigenen Aktivitäten lernen wir selber laufend neue Betriebsarten kennen und tragen für euch wertvolle Informationen in unserer Rubrik Funkpraxis zusammen, die euch euren eigenen Einstieg in die vielfältigen Facetten unseres Hobbys ereichtern sollen.

Unsere Rubrik ist in den vergangenen Monaten wiederum etwas umfachgreicher geworden; neben unserer ganz neuen Seite rund ums Morsen (CW) haben wir auch eine Seite rund ums Thema Amateurfunk über Repeater für euch aufgeschaltet. Relais bzw. Repeater dienen grundsätzlich der Vergrösserung der eigenen Reichweite. Sie sind oftmals an „UKW-technisch“ gut gelegenen Höhenstandorten platziert – siehe Informationen zur Quasioptischen Ausbreitung unter Funkbetrieb auf 2m (144MHz) – und somit über grosse Distanzen auch mit kleinem Aufwand, z.B. mit dem Handfunkgerät oder aus dem Auto mit einem Mobil-Transceiver erreichbar. Relais dienen auch als „On-Air-Treffpunkt“, und viele OM’s und YL’s sind auch zu Hause mit einem ihrer Geräte oftmals fast dauerhaft auf einer Relaisfrequenz QRV und somit erreichbar. Weil Relais in FM mit Squelch (Rauschsperre) oder in Digitalen Betriebsarten arbeiten, funktionieren „Relais-Funkgeräte“ geräuschlos, sofern keine „Traffic“ (aktiver Funkverkehr) herrscht.

Was ihr bei der Programmierung eurer Geräte beachten müsst, damit die Verbindung übers Relais dann auch klappt, und weitere Tipps und Tricks rund ums „Funken“ über Relais, das könnt ihr ganz im Detail nachlesen unter Amateurfunk über Relais

Noch viele weitere spannende und informative Seiten rund um den praktischen Amateurfunkbetrieb findet ihr unter Funkpraxis.

Neu: BuddiHex mit spezieller Parallelklemme jetzt auch an jedem runden Mast

Mit der Buddihex von Buddipole eröffnen sich nun auch bei Portabel-Aktivitäten wie POTA, HBFF bzw. WWFF oder an Fielddays ganz neue Möglichkeiten. Die Antenne arbeitet auf 20 – 6m und zählt mit ihrem Gewicht von lediglich 4.3 kg (inkl. Drahtelemente und Armen) zu den leichtesten Hexbeams, die auf dem Markt erhältlich sind. Auch der Platzbedarf ist erfreulich gering: Der Drehradius im aufgebauten Zustand beträgt lediglich 3m. Gemäss Angaben des Herstellers kann die Buddihex mit bis zu 1.5kW belastet werden.

Die BuddiHex – aufgebaut auf dem patentierten Mastsystem von MASTWERKS. Das Leichtgewichts-Setup für Portable KW-Einsätze mit Ambitionen

Das Antennenpaket wird komplett mit allen Tragseilen und Spannern, Element-Drähten für alle Bänder von 20m bis 6m (vorgestimmt, keine Anpassung erforderlich), 3 Schnuraufwicklern zur Aufbewahrung der Drähte, einem BNC-Einspeisepunkt und einer gepolsterten Cordura-Transporttasche mit Schultergurt geliefert.

BuddiHex  |  Portable-lightweight Hex-Beam 20m – 6m  |  CHF 899.90

Die BuddiHex ist für den Aufbau auf dem robusten, drehbaren MASTWERKS – Mastsystem optimiert bzw. konzipiert. Mit dem integrierten Drehsystem und als äusserst leichte Komplettlösung inkl. Tripod und Abspannung ist der Mast von MASTWERKS sicher der ideale „Träger“ für die BuddiHex. Detaillierte Angaben dazu findet ihr auf unserer Seite MASTWERKS – Drehbare Portabelmasten.

Wir haben schon Anfragen von OMs und YLs erhalten, für die das Gewicht der Mastlösung nicht ein zentraler Aspekt ist, und die allenfalls einen separaten Rotor einsetzen möchten, ob man für den Aufbau der BuddiHex nicht auch einen „normalen“ runden Mast einsetzen könnte – oftmals ist ein solcher bei Funkamateuren bereits vorhanden. Unser „BuddiHex-to-Round-Mast-Adapter“ ist die Lösung dafür! Er wird ganz einfach an einen beliebigen runden Masten mit einem Durchmesser von 20 – 42mm angeklemmt und bietet oben die patentierte ovale Aufnahme für die BuddiHex.

BuddiHex-to-Round-Mast-Adapter  |  Parallelklemme f. BuddiHex, Metallteile aus rostfr. Stahl  |  CHF 79.90

Bitte beachtet, dass wir den Spezialadapter ausschliesslich an Kunden verkaufen, die auch ihre BuddiHex bei uns gekauft haben. Besten Dank für euer Verständnis.

Detaillierte Infos und ein Demovideo mit dem Aufbau der BuddiHex auf dem MASTWERKS-Masten findet ihr auf unserer Seite BUDDIPOLE

Sowohl die BuddiHex mit MASTWERKS-Mast als auch die Parallelklemme ist ab Lager bei uns verfügbar – Bestellungen bitte per Mail an info@lutz-electronics.ch.