Die Qualitäten des Equipments bestimmen den Spassfaktor

Amateurfunk ist ein grossartiges Hobby und bietet eine grenzenlose „Spielwiese“ der Drahtlosen Kommunikation. Der Spassfaktor dabei ist im Wesentlichen vom Equipment abhängig, mit dem man sich On-Air tummelt. Ich selber habe mit dem Hobby als 16-Jähriger 1989 angefangen, und wenn ich die Geräte von heute mit meinen ersten Amateurfunkgeräten vergleiche, dann hat sich da schon sehr vieles verändert und wesentlich weiterentwickelt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich zum ersten Mal einen K3 von ELECRAFT gesehen habe; es war vor etwas über 10 Jahren, als ich nach einer ruhigeren Amateurfunkphase so richtig auf den KW-Bändern Fuss gefasst habe. Damals lancierte YAESU seinen revolutionären FT-991, der noch heute ein sehr beliebter Transceiver für Neu- und Wiedereinsteiger ist, und ganz offen gesagt, hatte ich mir da gesagt: „Puuuhhh, wer kauft da heute noch ein Gerät wie den K3 – der sieht ja echt altertümlich aus“. Auch im Portabelmarkt war ein YAESU-Gerät; nämlich der FT-817 für viele «Draussenfunker» das Mass der Dinge – auch ich zähle mich zu den Funkamateuren, die sich auf Anhieb in das kleine Gerätchen verliebt hatten. ELECRAFT besetzte für mich eine verstaubte Ecke – bis der Amerikanische Hersteller 2016 den KX2 lancierte. «Hmmmm…. das ist ja ein merkwürdiges Design für ein Amateurfunkgerät!?», war meine erste Reaktion. Weil Carine und ich uns schon zu der Zeit sehr oft und mit viel Begeisterung auf den Schweizer Bergwanderwegen bewegt und eben grad SOTA entdeckt hatten, haben wir nicht lange gebraucht, um die einzigartigen Qualitäten des neuen, ultrakompakten Portabel-Transceivers zu erkennen – wenig später gingen wir zum ersten Mal mit «CQ SOTA…» von einem Berggipfel auf Sendung mit dem KX2, und fortan hat uns das «ELECRAFT-Fieber» gepackt.

Vor 4 Jahren schliesslich hat der K3S bei ELECRAFT einen Nachfolger erhalten: Den neuen K4. Inzwischen hatte ich auch die einzigartigen Feinheiten des K3S kennen und u.a. in mehreren erfolgreichen Teilnahmen am HELVETIA-Contest schätzen gelernt, die dem Nutzer beim lediglichen Betrachten des Gerätes verborgen bleiben. Entsprechend gross waren meine Erwartungen an den neuen K4. Und ja: wer einmal mit einem K4 On-Air war, der hat endgültig verstanden was ELECRAFT von Herstellern wie ICOM, KENWOOD und YAESU unterscheidet 😊 Carine hatte übrigens vor etwa 3 Jahren ihre «Im-Shack-CW-Aktivitäten» mit dem FT-DX3000 begonnen – das sei für sie genügend, hatte sie mir damals gesagt. Nach ein paar Tagen hatte sie mich gefragt, ob sie nicht doch einmal mit unserem K4D auf Sendung gehen könnte.

Fragt Carine heute mal, wie sie einen K4D, einen KX2 oder einen KH1 im Vergleich mit Transceivern der «Konkurrenz» sieht…. 😉