Zukunft Funkamateur – Gedanken eines „Makers“ der ersten Stunde

Am Anfang stehen die Grundlagen der Elektrotechnik und der Elektronik
Wie ihr alle wisst, ist Amateurfunk für Carine und mich nicht bloss unser Beruf, mit dem wir zweifellos unseren Lebensunterhalt verdienen müssen – Amateurfunk ist für uns auch Passion. Ich (René, HB9NBG) hatte meine Lizenz mit knapp 17 Jahren Anfang 1990 erworben – aus purer Begeisterung für die Drahtlose Kommunikation und alles, was dazu gehört. Ich stand damals in meinem 1.Lehrjahr zum Audio- und Videoelektroniker. Nachdem mich schon in meiner Schulzeit in der Bezirksschule Breitenbach das Fach Physik fasziniert hatte, weckten in der Lehre ganz besonders die Grundlagenfächer Elektrotechnik und Elektronik mein Interesse. Mit meiner Amateurfunk-Lizenz hatte ich die Möglichkeit die Grundlagen, die ich mir in der Berufsschule in Brugg angeeignet hatte, in meinem faszinierenden Hobby in der Praxis anzuwenden – Mann war das alles spannend 🙂

Informatik um der Informatik Willen?
Als Audio- und Videoelektroniker-Lehrling war Informatik Ende der 1980er-Jahre für uns eher ein Fach am Rande. Als Funkamateur wurde das Arbeiten mit dem Computer für mich allerdings interessant – ganz besonders weil uns damals noch kein Internet zur Verfügung stand und wir Funkamateure über Packet-Radio miteinander kommunizierten – diese Art der Kommunikation beherrschen zu wollen war für mich Motivation genug mich auch näher mit Computern, Software und Peripherie zu beschäftigen.

Langer Rede – kurzer Sinn: Die Faszination Amateurfunk hat mich schlussendlich zum „Maker“ gemacht.

Mit meinem „Background“ erregen heute Posts mit dem Titel „Zukunft Funkamateur“ im Internet und in Sozialen Medien immer wieder meine ganz besondere Aufmerksamkeit. Ich wundere mich dabei über ein mehr oder weniger weit verbreitetes „Gejammer“, dass uns Funkamateuren der Nachwuchs zu fehlen scheint und noch viel mehr über die Ideen, die in den Raum gestellt werden, um mehr Nachwuchs zu „generieren“: Wir sollen die Maker-Szene für unser faszinierendes Hobby gewinnen und erwähnen dabei unsere Kernkompetenz, die Drahtlose Kommunikation höchstens noch am Rande? Der „Funkamateur von heute“ soll programmieren können, aber wie ein Transistor funktioniert, das soll er nicht mehr wissen müssen? Hmmmm…. da komme ich als Funkamateur, der sich bei seiner Prüfungsvorbereitung vor mehr als 30 Jahren noch intensiv mit Elektrotechnischen Grundlagen beschäftigt und sie in unserem Hobby anzuwenden gelernt hat, doch ins Grübeln…

Mit Amateurfunk begeistern!
Carine und ich sind begeisterte Funkamateure, und wir lieben es andere mit unserer Begeisterung anzustecken. So besuchen uns wöchentlich Leute aus allen Regionen der Schweiz, die aus Beiträgen im Radio, im Fernsehen oder in den Sozialen Medien, an denen Carine und ich beteiligt waren, auf unser faszinierendes Hobby aufmerksam geworden sind. Nun, was genau fasziniert denn alle diese Leute nun an unserem Hobby, das sie dazu bringt die Amateurfunklizenz zu erwerben? Wir „locken“ diese zukünftigen Funkamateure nicht mit unserem Wissen im IT- und Netzwerkbereich an, sondern ganz einfach mit unserer Begeisterung für die Drahtlose Kommunikation in all ihren Facetten – der Funke springt dabei immer 🙂🙂. Nun geht es nur noch darum mit den Interessenten den für jeden einzelnen optimalen Weg zu finden, wie er sich das Wissen aneignen kann, das er für das erfolgreiche Absolvieren seiner HB9-Prüfung benötigt. Und dabei ist unsere Empfehlung immer, sich nicht auf die HB3- sondern direkt auf die HB9-Prüfung vorzubereiten – warum? An dem Punkt kommt nun der „Maker“ ins Spiel: Unser Hobby macht erst richtig Spass, wenn ich über fundiertes Grundwissen in Elektrontechnik und Elektronik verfüge – damit findet jeder zukünftige OM und jede zukünftige YL sein bzw. ihr „Spezialgebiet“ in unserem unvergleichlich breit gefächerten Hobby und ist schlussendlich wirklich nachhaltig auf den Bändern aktiv 🙂🙂

Wir wecken kein Interesse für Amateurfunk mit Kompetenzen, die nur Teil unseres Hobbys sind, aber nicht das zentrale Argument dafür – wir können nur „Nachwuchs“ rekrutieren, wenn wir Interesse wecken mit unserer Kernkompetent, die niemand so gut beherrscht wie wir Funkamateure: Mit der Drahtlosen Kommunikation in all ihren Facetten !

Neu: Antennen-Analyzer AA-650 ZOOM von RigExpert


Antennenanalyzer für professionelle Anwendungen – 0.1 – 650MHz

Der AA-650 ist der neuste „Spross“ unter den professionellen Antennen-Analyzern von Rig Expert®. Er arbeitet im Bereich von 0.1 – 650MHz ist damit ein unverzichtbares Messgerät für Mess- und Abstimmarbeiten an Antennenanlagen vom Langwellenbereich bis über das 70cm-Amateurfunkband hinaus. Die einfache Bedienung erlaubt komfortable Messungen wie SWR, Reflektionsdämpfung, Impedanz, usw, sowie die Ermittlung von Kabelfehlstellen (Stossstellen, Kurzschlüsse, Unterbrüche). Die Messung von Blindwiderstandsanteilen und deren professionelle Darstellung im Smith-Diagramm ermöglicht beispielsweise das Ermitteln der Resonanzfrequenz und der zugehörigen Impedanzen und macht das Messen an und Experimentieren mit Antennen aller Art zum spannenden Betätigungsfeld.
Detaillierte Informationen zu Technischen Daten, Ausstattung und Preis finden Sie auf unserer Seite zum AA-650 ZOOM.

Neu im Sortiment: AZ/EL-Satellitenrotoren

Satellitenrotoren von SPID

Für den Satellitenbetrieb über tieffliegende LEO-Satelliten, wie auch für alle anderen, nicht-geostationären Satelliten empfiehlt sich der Einsatz von Richtantennen, die der Laufbahn des Satelliten nachgeführt werden können. Als offizieller SPID-Distributor führen wir für diese Anwendung den robusten SPID RAS – Azimuth/Elevationsrotor in unserem Sortiment. Über das mitgelieferte Steuergerät ROT2PROG kann sowohl die horizontale Strahlungsrichtung (Azimuth) als auch die Vertikale Strahlungsrichtung (Elevation) der Antennenanlage eingestellt werden. Das Steuergerät bietet u.a. einen USB-Anschluss für die Verbindung zum Computer – die Antennenanlage kann so mit geeigneten Bahnberechnungsprogrammen dem Satelliten, der gearbeitet werden soll, vollautomatisch nachgeführt werden.

YAESU-Rotoren und Zubehör

Neben dem AZ/EL-Satellitenrotor von SPID, den wir neu in unser Sortiment aufgenommen haben, führen wir nach wie vor die robusten Azimuth-Rotoren von YAESU in unserem Sortiment. Auch in diesem Bereich haben wir unser Lagerangebot weiter ausgebaut und führen neu auch eine grosse Auswahl an Montagezubehör für die YAESU-Rotoren, wie robuste Plattformen und Oberlager für eine abgesetzte Montage von Rotoren mit  schweren Antennenanlagen. Wir haben den Ausbau unseres Sortiments zum Anlass genommen auch unsere Seite Rotoren und Zubehör entsprechend zu ergänzen und sie komplett zu überarbeiten. Sämtliche Artikel, die sie auf unserer Website finden, sind i.d.R. ab Lager bei uns verfügbar.

Wie verbessere ich die RX-Audioqualität meines FT-DX101?

Der Kurzwellen-Transceiver FT-DX101 von YAESU ist ein tolles Gerät und überzeugt mit vielen seiner Features und Merkmale – nicht mit seiner Wiedergabequalität im Empfangsbetrieb; im Vergleich mit dem K3S oder dem K4 von ELECRAFT, dessen RX-Audio sich durch den integrierten RX-Audio-Equalizer optimal an Lautsprecher und Hörgewohnheiten anpassen lässt, klingt die Empfangs-Audio des FT-DX101 flach und „hohl“. Der ParaPro EQ20-DSP von bhi vermag es dieses Manko auszubügeln und verhilft dem FT-DX101 zu einer Wiedergabe des Empfangssignals in Rundfunk-Qualität: Die kleine Box vereint einen Audio-DSP mit Noise-Cancelling-Funktion, einen Audio-Equalizer und eine 20W-Audioendstufe in sich. Der EQ20-DSP wird ganz einfach zwischen den LINE-Ausgang des FT-DX101 und dem externen Lautsprecher SP-101 dazwischengeschaltet. Die Stromversorgung erfolgt mit 12V über eine DC-Hohlbuchse.  Detaillierte Informationen zum ParaPro EQ20-DSP finden Sie auch auf unserer Seite zum FT-DX101.

In unserem kurzen Video zeigen wir Ihnen auch in einer kleinen Live-Vorführung, dass es sich für Nutzer des FT-DX101 lohnt den ParaPro EQ20-DSP zwischen Transceiver und externen Lautsprecher einzuschleifen:


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YAESU FTM-300D ab Lager verfügbar – ab sofort auch mit kompletter Vorprogrammierung

Kurz vor den Sommerferien hat YAESU ihren neuen, kompakten Dualband-Mobiltransceiver FTM-300D lanciert. Seit Ende September ist nun auch die Programmiersoftware ADMS-M300 und somit auch unsere Option „KONFIG“ mit der kompletten Vorkonfiguration des Gerätes inkl. APRS-Funktionen und der Vorprogrammierung mit aktuell ca. 300 gespeicherten Frequenzen von FM- und C4FM-Repeatern der Schweiz, von Deutschland, Österreich, Frankreich und Holland mit den aktuellen Subaudiotönen, etc verfügbar – Grund genug für uns das FTM-300D etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Unser Fazit: Sehr gelungenes, kompaktes Mobilgerät mit ausgezeichneten Sender- und Empfängereigenschaften, einer glasklaren Audiowiedergabe, einem kontrastreichen Display mit hoher Qualität und einer äusserst gelungenen und intuitiven Bedienerführung. In unserem Video stellen wir Ihnen das FTM-300D etwas näher vor und gehen etwas detaillierter auf einige Features des Gerätes ein – viel Spass beim Zuschauen 👍🤓🤓


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