ELECRAFT K4 – Remote-News

„I’m drooling… finally, it is becoming reality!“, hat ein Funkamateur gestern in einem Amateurfunk-Forum geschrieben. Ja, ELECRAFT gibt sie nun bekannt; die definitiven Features der neuen, abgesetzten Einheit K4/0, über die sich der K4 aus der Ferne von jedem beliebigen Platz auf der Erde mit Internet-Verfügbarkeit fernbedienen lässt, als sässe der Operator bzw. die Operatrice direkt vor dem Transceiver im Shack:

ELECRAFT lässt mit ihrer Remotelösung rund um den K4 keinerlei Wünsche offen und setzt sich damit in Punkto „Convenience“ klar von Lösungen anderer Markt-Player ab – hier eine kleine Zusammenfassung der verfügbaren Features:

  • Gleiches Frontpanel wie K4 – mit hellem, hochauflösendem 7-Zoll-Farb-LCD mit Touch-Bedienung
  • Arbeiten in allen Modi (SSB, CW, FM und DATA) wie direkt am «richtigen» K4
  • Integrierter 11V/5Ah Lithium-Ionen-Akku mit internem intelligenten Ladegerät, das viele Sicherheitsparameter überwacht, einschließlich Ladezyklus und Akkutemperatur
  • Flexible Gleichstromversorgung mit Anschlussmöglichkeiten wahlweise über USB Coder 12V via PowerPole
  • Wi-Fi integriert – mit externer Antennenbuchse für erweiterte Reichweite
  • Plug-and-Play mit Deinen Software-Apps, z. B. für Digimodes-Betrieb, Logging- oder Contest-Software
  • Grosse Vielfalt an Analogen und Digitalen Schnittstellen – einschließlich Mikrofon- und Kopfhörerbuchsen vorne/hinten, zwei externe Lautsprecher, PTT/KEY/Paddle-Buchsen, 12-V-Schaltausgang, mehrere USB-Anschlüsse, Ethernet und HDMI-Videoausgang für externen Monitor (bis zu 3840 x 2160)
  • USB-B PC-Anschluss ermöglicht Hardware-Interface-Emulation, einschließlich DTS- und RTS-Steuerung von PTT, KEY und direkter FSK-Modulation – Zusätzliche Hardware-Interfaces z.B. für FT8-Betrieb sind nicht erforderlich
  • Direktes Anschließen von Maus und Tastatur über USB
  • «Echter» Portabel-Remotebetrieb mit Connect z.B. über die Hotspot-Funktion Deines Smartphones
  • Einfaches Software-Update – wird direkt am K4/0 durchgeführt, kein Computer erforderlich

Die Remotefunktion an sich ist in der Firmware des K4 schon seit 1 Jahr eingepflegt. ELECRAFT bietet damit allen K4-Nutzern bereits jetzt die Möglichkeit einen K4 mit einem anderen, vollwertigen K4 fernzubedienen – verschiedene Amateurfunk-Clubs verwenden dieses Remote-Setup bereits sehr erfolgreich auch im Contest-Betrieb. In unserem Video zeigen wir euch die grundlegenden Funktionen zum Remotebetrieb in CW und SSB anhand eines Setups bestehend aus zwei vollwertigen K4 – die angesetzte Einheit K4/0 wird dieselben grundlegenden Funktionen bereitstellen…


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Die neue K4/0 wird voraussichtlich im Spätsommer 2025 lieferbar sein. Der definitive Preis ist noch nicht bekannt – der Hersteller weist in dem Zusammenhang auf die aktuellen Unsicherheiten im Welthandel hin.

Eure Vorbestellung nehmen wir gerne entgegen per Mail an info@lutz-electronics.ch.

HB9NBGs Clever-Whip Kit 20 – 6m

Die leichtgewichtige Antennenlösung für Portablen DX-Betrieb

Als SOTA-Aktivatoren setzen Carine und ich seit jeher auf Equipment, das einerseits leicht ist und kompakt im Rucksack verstaut werden kann, und das andererseits einfach im Handling ist und trotzdem eine gute Performance an den Tag legt. Als absoluter Volltreffer für Aktivierungen, die mit grossen Bergtouren in Alpinen Regionen verbunden sind, hat sich bei unseren Aktivitäten die kleine Teleskopantenne AX1 mit der optionalen Verlängerungsspule AXE1 herausgestellt. Die Antenne wird direkt auf den KX2 aufgesteckt und arbeitet auf 40, 30, 20, 17 und 15m. Das ganze Setup wiegt deutlich unter 2kg, und der Aktivierungs-Erfolg auf dem Gipfel mit Pile-Ups aus ganz Europa ist damit garantiert.

Nun bietet ja auch der Portabel-Betrieb auch viel Spielraum für Antennen-Experimente. Carine und ich haben uns deshalb überlegt, wie man von einem Gipfel nicht „nur“ erfolgreich on-air sein kann, sondern dabei auch donnernde Signale generiert, mit denen man die Chaser weltweit sogar mit 10W Leistung geradezu von ihren Shack-Sesseln fegen kann 🙂


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Dabei haben wir ein ultraleichtes Antennen-Setup entwickelt, das auf allen Bändern von 20m – 6m als Full-Size-Vertical arbeitet und dabei lediglich ein paar hundert Gramm wiegt: HB9NBGs Clever-Whip Kit Multiband basiert auf dem wirklich cleveren Clever-Stick SOTA und macht jeden SOTA-Aktivator mit kleinstem Aufwand auch gleich zum erfolgreichen DXer 🙂 Auf dem Gipfel angekommen entsteht aus unserem Kit und den cleveren Wanderstöcken mit wenigen Handgriffen ein hocheffizientes Antennensystem, das sowohl im Europaverkehr als auch im weltweiten DX-Geschäft keinerlei Wünsche offen lässt. Während beim Aufbau von Drahtantennen mittels GFK-Masten deren Befestigung immer wieder ein Knackpunkt ist, lässt sich HB9NBGs Clever-Whip-Kit völlig unabhängig von Weidehagpfosten, Gipfelkreuzen und anderen Befestigungspunkten und so wirklich in jeder Umgebung aufbauen – auch auf ausgesetzten Gipfeln mit sehr wenig Platz 🙂 Hört doch mal rein in unsere Aktivierung des HB/BE-170 auf 20m; da bleibt selbst uns die Spucke weg 🙂

HB9NBGs Clever-Whip Kit Multiband ist ab sofort ab Lager verfügbar. In der finalen Version ist nun ein verstärktes Aufsatzstück für den Clever-Stick enthalten, und am Drahtgegengewicht sind Markierungen für 20-17-15-12-10-6m angebracht. Der Clever-Stick wird innert ca. 2 Minuten in ein robustes Antennenstativ verwandelt, und weitere 5 Minuten später steht HB9NBGs Clever-Whip inkl. Abspannungen, und ihr geht mit donnernden Signalen On-air 🙂

Carine und ich hatten in den vergangenen Monaten die Möglichkeit das Multiband-Kit auf verschiedenen SOTA-Aktivierungen einzusetzen und sind absolut begeistert; so haben wir u.a. ZL1TM mehrfach auf 15m und sogar auf 20m arbeiten können – weiter geht’s auf KW definitiv nicht 🙂 

Eure Bestellungen nehmen wir gerne entgegen per Mail an info@lutz-electronics.ch .

tnx es cu soon agn 🙂

vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

CHAMELEON Antennas – Neue Anlieferung eingetroffen

Der Amerikanische Hersteller CHAMELEON produziert hochwertige Antennenprodukte, die sich sehr vielseitig zu unterschiedlichen Antennen-Setups  miteinander kombinieren lassen. CHAMELEON Antennen überzeugen durch ihre hohe Fertigungsqualität, ihre Zuverlässigkeit und ihre Langlebigkeit und werden deshalb sehr gerne und erfolgreich sowohl für Militärische Zwecke und für Notfall-Kommunikationsanwendungen als auch von Funkamateuren rund um den Globus eingesetzt.

Seit 4 Jahren dürfen wir den Amerikanischen Hersteller als Offizieller Distributor für die vielseitig einsetzbaren CHAMELEON-Produkte in der Schweiz und Europa vertreten und können euch damit hochwertige Antennenlösungen für den KW-Betrieb von 160m – 80m auf  unterschiedlichsten Portabel-Einsätzen anbieten

Soeben ist nun auch die lang ersehnte neue Anlieferung von CHAMELEON aus den USA bei uns eingetroffen, und alle CHAMELEON Produkte sind ab sofort wieder ab Lager lieferbar bei uns. Auf unserer Seite CHAMELEON Antennas findet ihr detaillierte Informationen zu den Produkten des Amerikanischen Herstellers und ein kleines Demovideo, in dem wir euch einige der CHAMELEON-Setups in der Praxis demonstrieren.

Einstieg in den „Portabel-Funk“ – Unsere Empfehlungen

Das Bild zeigt unser komplettes KW-Portabel-Equipment mit dem KX2 von ELECRAFT für SSB und CW, dem KW-CW-Handy KH1 und mit „HB9NBGs Clever-Whip Kit“ im Hintergrund

Für Carine und mich ist es jeweils ein echt grosses Ereignis, wenn wir einen OM oder eine YL bei seinem bzw. ihrem Einstieg in die faszinierende Welt des „Draussenfunkens“ begleiten dürfen. Ganz besonders für Newcomer in unserem Hobby tut sich da eine riesige neue Welt auf, und es ist nicht immer ganz einfach sich darin zurecht zu finden. Als begeisterte „Portabel-Funker“ sind Carine und ich seit 10 Jahren im SOTA-Betrieb aktiv. Wir haben dabei inzwischen auf fast 800 SOTA-Gipfeln unsere Erfahrungen in der Praxis sammeln dürfen und bei unseren Aktivitäten auch schon unzählige Setups; d.h. Transceiver verschiedener Hersteller und unterschiedliche Antennenlösungen eingesetzt und dabei auch „Erfahrungen unterschiedlicher Qualität“ machen dürfen 😉 Amateurfunk im Freien macht extrem viel Spass, und mit geeignetem Equipment sind dabei durchaus auch DX-Verbindungen rund um den Globus möglich. Die Art und Weise des Betriebs in „portabler Umgebung“ unterscheidet sich in einigen Punkten aber sehr entscheidend vom Amateurfunkbetrieb im heimischen Shack, und damit sind auch die Anforderungen an Equipment, das im Portabel-Betrieb zum Einsatz kommt ganz andere als etwa an einen Transceiver für den Stationären Betrieb. So gestalten wir unsere individuelle Beratung von Neueinsteigern ins „Draussenfunken“ jeweils auch gestützt auf unsere eigenen Erfahrungen – unsere Portabel-Newcomer steigen mit den Setups, die sie bei uns kaufen, „straight ahead“ mit Freude und Erfolg ins neue Betätigungsfeld ein 🙂 Natürlich ist es menschlich, dass man auch unsere Beratung hinterfragt und sich über die grenzenlosen Quellen on- oder offline eine „Zweitmeinung“ einholt. Trifft der Newcomer dabei auf einen OM oder auf eine YL, die selber im Portabel-Funk unterwegs ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du als Neueinsteiger in Deiner Absicht, Dich mit einem Setup von uns ins Portabel-Geschehen zu stürzen, bekräftigt wirst. Selten kommt es vor, dass ein Neueinsteiger bei seinen Recherchen zu einem ganz anderen Schluss kommt, als wir es ihm empfohlen haben – kürzlich war das der Fall, und ich habe dem angehenden Draussenfunker noch einmal im Detail erläutern dürfen, warum es Sinn macht seinen Entschluss, sich für ein ganz anderes Setup zu entscheiden, doch noch einmal zu überdenken. Ich füge hier nachfolgend meine E-Mail-Antwort ein – ich denke, sie kann eine gute Orientierungshilfe auch für andere OMs und YLs sein, die ebenfalls vor der Anschaffung ihres ersten Portabel-Setups stehen. Zur Diskussion stand für den OM u.a. die Anschaffung eines IC-705 statt einer Lösung von ELECRAFT in Kombination mit einem herkömmlichen 2m/70cm-Handy.

ICOM hatte tatsächlich mit dem IC-705 ganz kurz für Furore gesorgt, als sie den TRX vor 5 Jahren lanciert hatten. Der Hersteller hatte ja den IC-705 als neue Referenz für Portablen Betrieb angekündigt, und die «Portabel-Gemeinde» war entsprechend gespannt auf den Transceiver. Wir hatten ganz am Anfang schliesslich auch einige wenige IC-705 verkauft, bevor schon wenige Monate nach der Markteinführung ist die Nachfrage deutlich gesunken war, und inzwischen wollte seit mehr als 3 Jahren niemand mehr einen IC-705 von uns haben. Dafür erhalten wir immer wieder Bestellungen für den KX2 von IC-705-Käufern, die halt an ihrem ICOM schon wesentliche Ausstattungsmerkmale vermissen.

Ich möchte hier nicht zu «tiefgründig» werden mit meinen Ausführungen, aber aus meiner Erfahrung wirst Du mit dem IC-705 im Portabelbetrieb nicht wirklich glücklich werden – nun, warum?

  • Das «Haupt-Manko» des IC-705 ist der fehlende ATU. Das setzt voraus, dass Du ausschliesslich mit resonanten Antennen arbeitest und schränkt Dich in der Praxis doch massiv ein. Beispielsweise verschiebt sich bei verkürzten Antennen, die grundsätzlich in Resonanz arbeiten und für den Betrieb damit zumindest theoretisch keinen Tuner benötigen, die Resonanz halt im praktischen Betrieb durch Umgebungseinflüsse doch, und das SWR steigt aufgrund der Schmalbandigkeit aller verkürzten Antennen ausserhalb der Resonanz schon sehr steilflankig an.
  • Der IC-705 liefert mit dem internen Akku lediglich 5W Sendeleistung, also die Hälfte des KX2; das entscheidet in der Praxis schon darüber, ob ein QSO dann mal zustande kommt oder eben nicht. Möchte ich 10W aus dem IC-705 kriegen, benötige ich eine externe Stromversorgung.
  • Der IC-705 kann zwar 2m und 70cm – jedoch nur in FM und in D-STAR. Während D-STAR in Japan noch immer weit verbreitet ist,  ist die Betriebsart in Europa so gut wie tot; die Vereine, die heute noch reine D-STAR-Repeater in Betrieb haben, kommunizieren offen, dass sie diese Zugänge «sterben lassen» werden, wenn die Hardware aussteigt. Mit dem in Europa weit verbreiteten und sehr fleissig genutzten C4FM mit Wires-X (Ausstattung des FT-5D) ist D-STAR nicht kompatibel, und deshalb ist dieses Ausstattungsmerkmal des IC-705 in der Praxis in Europa eigentlich wertlos.

Das IC-705 als «neuzeitlicher in der Technik» zu beschreiben ist auch deshalb doch eine etwas heikle Aussage. Es ist unbestritten, dass die Wasserfallanzeige im ICOM schon schön aussieht. Aber wofür nutzt sie ein «Portabel-Funker»? Wie Du sicher schon gelesen hast, gibt es sehr viele verschiedene «Draussenfunker-Programme» – ich hatte das mal in zwei Newsbeiträgen erwähnt:

Als «Portabel-Funker» bist Du in den verschiedenen Programmen immer der «Gejagte». Mit der kleinen Leistung hast Du – unabhängig davon, welchen TRX Du verwendest – grundsätzlich schlechte Karten, wenn Du einer (vielleicht sogar begehrten) Station antwortest – Du bist einfach in Konkurrenz mit «grossen» Stationen zu leise. In der Praxis suchst Du Dir deshalb im Portabel-Betrieb eine freie Frequenz und rufst da CQ – suchen nach Signalen im Spektrum tust Du grundsätzlich nicht. Wir haben zum Thema SOTA übrigens soeben unser Handbuch einer kompletten Überarbeitung unterzogen: SOTA – Mit unserem neuen Handbuch zum Gipfelerfolg – Lutz Electronics, Schweiz

Wohl auch eher ein vermeintlicher Pluspunkt des IC-705 ist seine eingebaute 2m/70cm-Funktionalität. Unabhängig davon, dass der ICOM halt statt des in Europa genutzten C4FM „nur“ D-STAR kann, schränkt Dich die 2m/70cm- und KW-Funktion in einem einzigen Gerät eher ein, als dass sie Dir nutzt. Warum? Du kannst nicht beides gleichzeitig, sondern nur entweder – oder. In der Praxis lässt Du aber 2m oftmals im Hintergrund auf der 2m-Anruffrequenz 145.500 in FM laufen, während Du auf den KW-Bändern aktiv bist, damit Du keine allfälligen anderen „CQ SOTA-Rufer“ auf 2m verpasst. Du hast gehört, dass «Die Batterieleistung beim YAESU-Handfunkgerät nicht optimal ist» – auch das ist eine relative Aussage: Carine und ich haben ja beide immer auch ein YAESU-Handfunkgerät im Rucksack auf unseren Wanderungen. Dabei ist der Akku so gut wie nie «leer» am Abend; d.h. mit einer Akkuladung bist Du mit dem FT-5D sicher 8 Stunden QRV – auch wenn Du zwischendurch QSOs auf 2m damit führst. Natürlich gibt es auch von YAESU Handfunkgeräte, die deutlich weniger Strom verbrauchen als das FT-5D, und Du damit vielleicht 24 Stunden oder länger QRV sein kannst ohne sie nachzuladen. Der Knackpunkt ist dabei halt die Ausstattung bzw. der Funktionsumfang des Gerätes. Allenfalls bis Du in einer Diskussion an einen «ICOM-Jünger» geraten 😉 Die Spezies ist bedingungslos überzeugt von jedem ICOM-Gerät und auch bedingungsloser «Gegner» jedes Gerätes, dessen Front nicht der Schriftzug «ICOM» ziert – eigene Erfahrungen aus der Praxis, die ihre bedingungslose Liebe zu ICOM mit Fakten stützen, können viele dieser OMs und YLs nicht – vor allem nicht in Bezug aufs „Draussenfunken“ – vorweisen. Ich würde (aus der Sicht eines wirklich sehr aktiven «Portabel-Funkers») die Hände auch weg halten z.B. von einem Handfunkgerät von ICOM wie dem ID-52. Der Grund ist derselbe wie beim IC-705: Alle ICOM-Geräte bieten «nur» D-STAR, das Du in der Praxis in Europa wohl kaum einmal verwenden kannst oder wirst, und sie bieten wichtige Funktionen wie APRS oder eben die moderne Digitale Betriebsart C4FM mit Wires-X nicht. Schon deshalb ist die Aussage z.B. das IC-705 als «neuzeitlicher» zu bezeichnen als etwa einen KX2 oder auch als die bessere Wahl als z.B. ein FT-5D eher heikel, denn D-STAR wurde 1999 lanciert und wird noch in den aktuellen Geräten weitgehend in der grundlegend gleichen Art verwendet.

Uns ist es sehr wichtig, dass Du ganz besonders als «Newcomer» beim Einstieg in Dein neues, facettenreiches und faszinierendes Hobby nicht gradaus «ins Verderben» rennst. Carine und ich sind ja selber sehr aktive Funkamateure, und unsere Empfehlungen für Produkte und Setups stützen sich auf unsere ganz persönlichen Erfahrungen. Mit den Geräten und Setups, die Du bei uns kaufst, sollst Du mit Schwung, Spass und Erfolg ins Hobby einsteigen können 🙂 Um allen Neueinsteigern eine kleine Orientierungshilfe zu geben und auf einige relevante Punkte aus der Praxis aufmerksam zu machen, habe ich vor ein paar Wochen eine separate Seite mit unseren ganz persönlichen Empfehlungen aufgeschaltet: SOTA – Unsere Setups – Lutz Electronics, Schweiz

Als ICOM den IC-705 vor 5 Jahren auf den Markt gebracht hatte, hatten wir auch ein kleines Vergleichsvideo – wiederum aus der Sicht des «Portabel-Funkers» und Anwenders in der Praxis – gebracht. Das Video hatte natürlich einigen der oben erwähnten «ICOM-Jünger» schon sauer aufgestossen 😉 Aber ich bleibe auch 5 Jahre später dabei: ICOM hat hier ein «Portabel-Gerät» gebracht, das für «Portabel-Betrieb» nicht wirklich tauglich ist.

Hast Du übrigens unser neustes SOTA-Video schon gesehen, wo ich mit dem KX2 und aufgesteckter Teleskopantenne ein QSO mit ZL1BYZ in Neuseeland führe?

Die Nachfrage nach den auf Portabelbetrieb ausgerichteten Setups ist bei uns dauerhaft riesengross, und wir haben – ganz ehrlich – noch nie ein negatives Feedback dazu erhalten; noch nie hat ein Kunde bereut, dass er sich bei der Anschaffung von Portabel-Equipment auf unsere Empfehlung verlassen hat. Das soll aber nicht heissen, dass Du Dir dazu nicht Deine eigenen Gedanken machen sollst. Aber als ich Dein Feedback gelesen habe, habe ich zu Carine gesagt «ojeojeoje, das kann ich so einfach nicht unkommentiert zur Kenntnis nehmen und den lieben Newcomer ohne die wichtigen Infos aus der Praxis einfach ins Messer laufen lassen».

Wir wünschen Dir aber einen fulminanten Start in Dein grossartiges neues Hobby – mit welchem Equipment auch immer – und wenn Du dabei doch gerne von unseren persönlichen Erfahrungen profitieren möchtest, dann weisst Du ja, wo Du uns findest 🙂

Du spielst selber mit dem Gedanken in die faszinierende Welt des Portabel-Funks einzusteigen? Dann melde Dich bitte ungeniert bei uns – wir haben ganz bestimmt sowohl das richtige Equipment dafür als auch einige Tipps und Tricks für Dich auf Lager, damit Du selber schon bald mit Elan und viel Spass in den Portabelbetrieb einsteigen kannst 🙂

vy 73 de René, HB9NBG + 73/88 de Carine, HB9FZC

Darf es eine Beam sein?

Als offiziell gelisteter Distributor von MOSLEY Antennas USA war es für uns nach der Installation von mehreren MOSLEY-Beams bei einigen unserer Kunden in den vergangenen Jahren Anfang 2021 an der Zeit auch unsere eigene, kleine Antennenfarm um eine Yagi des Amerikanischen Herstellers zu erweitern. Wir hatten darüber in unserem Video MOSLEY MP-33N WARC – Vom Aufbau bis zum DX berichtet.

getätigte QSOs HB9NBG (QTH: JN37SJ) in SSB und CW zwischen März 2021 und Mai 2024 mit der MOSLEY MP-33 NW

Inzwischen sind seit der Fertigstellung des Projekts rund 5 Jahre vergangen, und wir konnten einige Erfahrungen im DX-Betrieb mit der neuen Beam sammeln – unser Fazit zur Performance: Grossartig . Auch die Verticals der AV-Serie von HyGain sind Antennen mit ausgezeichneten DX-Eigenschaften, und wir konnten mit der AV-620 hier zwischen 2016 und 2021 rund 130 DXCCs – darunter auch sehr weit entfernte und begehrte Rufzeichen – arbeiten. Der wesentliche Unterschied zwischen einer Beam und den Verticals ist deren Rauschverhalten: Beispielsweise ist auf der AV-620 im 20m-Band bei uns ein Grundrauschen von ca. S4 vorhanden, während die MOSLEY MP-33NW auf demselben Band einen Grundrauschpegel von lediglich S1-2 produziert. Das ist ein Gewinn von rund 15dB an Signal/Rauschabstand im Durchschnitt. Addiert man ein um ca. 1 bis 2 S-Stufen besseres Nutzsignal dazu, dann ergibt sich bei der MOSLEY-Beam ein um rund 20dB günstigeres Signal/Rauschverhältnis.

Über 200 DXCC auf den Kurzwellenbändern gearbeitet – ausschliesslich in CW und SSB. Die MOSLEY MP-33 NW hat’s ermöglicht!

Als begeisterter DXer halte ich selber (René, HB9NBG) immer gerne Ausschau nach neuen DXCCs, die ich noch nicht in meiner Sammlung habe. In den ersten 5 Jahren des Betriebs mit der MOSLEY-Beam konnte ich deren Dutzende arbeiten, die Carine und ich mit der Vertical hier an unserem QTH aufgrund des höheren Grundrauschpegels noch nie nur schon empfangen konnten. Sicher werden einige Leser ein solches Ergebnis relativieren – zum einen, weil die Ausbreitungsbedingungen derzeit grundsätzlich sehr gut sind und fast täglich DX rund um den Globus erlauben, und zum anderen weil es bei derart guten Ausbreitungsbedingungen in FT8 mit „einer nassen Schnur“ möglich ist innert Kürze das DXCC 100 zu arbeiten. Umso mehr spricht die Art und Weise, wie ich selber meinen eigenen DXCC-Stand auf rund 240 erhöhen konnte und so vor 1 Jahr das DXCC 200 – Diplom in Empfang nehmen durfte, für die Performance der MOSLEY MP-33 NW: Alle QSOs, die auf der Karte (siehe oben) dargestellt werden, wurden in CW oder SSB gearbeitet 🙂 Kennt ihr übrigens unsere Seite Auf Kurzwelle um die Welt ? Wir haben da die wichtigsten Tipps und Tricks rund ums erfolgreiche DXen für euch zusammengestellt.

Warum denn eine Beam von MOSLEY?

Nun, Hersteller von Richtantennen gibt es auf dem Weltmarkt einige. Was spricht jetzt für die Wahl einer MOSLEY-Antenne? Carine und ich durften in den vergangenen Jahren auch immer wieder im Auftrag unserer Kunden Antennen aller Art aufbauen. Neben rund einem halben Dutzend von AV-Antennen von HyGain haben wir dabei schon Erfahrungen sammeln dürfen beim Bau von Beams von ZX Yagi, Ultrabeam, OptiBeam, LZ-Yagi und MOSLEY. Die Antennen unterscheiden sich untereinander mehr oder weniger in ihrer Performance – es ist dabei einleuchtend, dass eine 14-Element Antenne einen grösseren Gewinn aufweist als eine 3-Element Yagi. Ein wesentlicher Unterschied aber liegt bei der Komplexität des Aufbaus der verschiedenen Antennenmarken, bei deren Abmessungen und deren Gewicht und folglich beim Installationsaufwand und bei den als Träger in Frage kommenden Mast-Lösungen.

MOSLEY MP-33 NW bei René, HB9NBG + Carine, HB9FZC

Die MOSLEY MP-33NW ist eine 5-Band Antenne. Auf dem lediglich 3.66m langen Boom sind insgesamt 4 Elemente angebracht, wobei deren 3 als Yagi für 20-15-10m funktionieren und das 4.Element als eigentständiger Rotary-Dipol für 17m und 12m, der im DX-Geschäft durchaus seine Vorteile bietet, weil ich die Beam z.B. zum Arbeiten der Karibik und Thailand in derselben Richtung stehen lassen kann und nicht zu drehen brauche. Sämtliche Einzelteile aller MOSLEY-Antennen sind farblich gekennzeichnet, was den Aufbau einer MOSLEY-Beam nahezu „dubelisicher“ macht. Ihr geringes Gewicht – bei der MP-33NW z.B. lediglich rund 13kg – erleichtert die Montage auf dem Rotor erheblich – sie kann locker von einer Person alleine durchgeführt werden.

MOSLEYs „Kleine“: MINI-33-AW auf einem 9m hohen LETRONA-Alumast bei HB9HTY

Vergleichen wir den Aufbau unserer MOSLEY-Beam beispielsweise mit demjenigen einer OptiBeam, dann haben wir bei der OptiBeam bisher immer einen Kran für die Montage benötigt, während man MOSLEY-Antennen relativ leicht von Hand und ohne zusätzliche Hilfsmittel am Masten befestigen kann. So ist die Installation einer MOSLEY-Beam z.B. auch auf einem herkömmlichen qualitativ hochwertigen Alu-Teleskopmast von LETRONA (wir offerieren euch gerne das passende Mastmodell und Montagezubehör für euer Projekt) möglich; die Beam lässt sich mit einer kleinen Anstellleiter problemlos von einer Person alleine auf den eingefahrenen Teleskopmast aufsetzen und der Mast anschliessend sicher zu zweit problemlos auf seine Auszuglänge ausziehen bzw. aufstossen. Durch ihr geringes Gewicht eignen sich MOSLEY-Beams auch für eine verhältnismässig einfache Montage auf einem Dach.

Als MOSLEY-Distributor führen wir ein vorselektioniertes Angebot an verschiedenen KW-Beams des Amerikanischen Herstellers bei uns an Lager – ebenso die zentralen Ersatzteile unserer MOSLEY-Antennen. Dank der fixen Installation verschiedener Antennenarten können wir euch 31die Vor- und Nachteile einer Antennenbauart auch jederzeit in einer Live-Vorführung bei uns näher erläutern. Beam: MOSLEY